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@TBBI Post

Alles VERO oder was? Hype vorbei?

Wir schreiben den Februar 2018. Das Netzwerk “VERO” (zu deutsch “WAHR”) – hinter der Ayman Hariri als millionenschwerer Geschäftsmann aus dem Libanon – steht, verkündet ihre 1 Million an Nutzerzahlen. Die Foren und andere Social Media Plattformen sind voll von “Ich bin nun auch auf VERO” und “Hier mein VERO Profil”. Selbst die großen Influencer und Promis tummeln sich und sind dabei. Der Hype beginnt und arbeitet. 2 Jahre lang hatten sie mit nur wenigen Nutzern zutun und schossen binnen weniger Wochen auf die 1 der App-Stores.

Ich selbst war lange angemeldet und habe div. Strategien ausprobiert dort einen Platz zu ergattern der es erlaubt sowohl privat als auch beruflich dort Fuß zu fassen.

Die Problematik die VERO von Beginn an hatte war, dass es trotz einer sehr übersichtlichen Plattform und einer neuartigen und interessanten Struktur einfach der Gewohnheit des jeweiligen Users zu Opfer gefallen ist.

Für die meisten war es so, dass sie VERO mit den gleichen Inhalten wie Facebook und Instagram gefüttert haben und gehofft haben, so auch die gleiche Resonanz nur ohne Werbung etc. zu bekommen. Man lädt Freunde ein und versucht nun selektiv die Personen hinzuzufügen, die man wirklich echt privat kennt und keine “5 Minuten Facebook Ich zwinkere dir zu” Bekanntschaften. Dadurch bekommt man eine saubere Timeline – aber mal ganz ehrlich – so ein wenig Trash benötigt man dennoch. So bleibt man bei Facebook und Instagram zusätzlich.

Man hat nun als 3 oder 4 Profile irgendwie parallel zu pflegen, sollte man alle gleichzeitig auf Stand halten wollen und schon beginnt das Problem. Man swipet durch die Profile und stellt fest “Markus postet bei Facebook, dass er grade ein Eis isst, packt das bei sich in die WhatsApp Status Timeline, ebenso bei Instagram in die Story und weil er noch Platz hat auch bei VERO.”

Man selbst liest das und arbeitet sich systematisch durch die Timelines der jeweiligen Plattformen. Am Ende wird man feststellen, dass man nahezu überall die gleichen Ergebnisse bekommt. Warum also auf 3 oder 4 Plattformen gleichzeitig aktiv sein wenn man die meisten Sachen auch durch die, von sich ohnehin gewohnte Umgebung bekommt. Abstriche durch die Werbung und den Trash macht man sowieso und für mich zum Beispiel ist es so, dass ich die Werbung gar nicht mehr richtig wahrnehme sondern eher als “gegeben” hinnehme und schnell auf die nächste Page swipe.

Thema Algorithmus

VERO versprach durch das “TRUE SOCIAL” eine Variante, die ohne Algorithmus auskommt und somit alles so anzeigt wie und wann es auch gepostet wurde.

Dadurch würde man auch wirklich alles das sehen was man abonniert hat und nicht irgendwas.

Hier wurde man tatsächlich nicht enttäuscht. Es fand eine klare und strukturierte Linie statt, die man so sicherlich bei Facebook/Instagram auch gerne sehen würde. Fakt ist, das Twitter beginnend vor einigen Jahren mit ihrer Timeline – Sortierung auf  unangenehme Gegenwehr stieß und sie dieses baldigst abschaffen wollen. Gerade Twitter lebt von genau DIESER echten Timeline da sie die kurzen Mitteilungen somit sauber und zeitlich präzise platziert und nicht ständig Postings zusammenfasst und somit ein Posting von vorgestern relevanter macht als das von vor 10 Minuten.

VERO und die Zukunft

VERO ist in den USA weiterhin noch ein Thema. Einige Promis arbeiten mit exklusiven Inhalten und bewegen so potentielle Neukunden sich dort zu registrieren. Ähnlich wie es Apple eine Zeit lang mit Promis zwecks “30 Tage Gratis Apple Music” gemacht hat. VERO wurde zu Beginn als kostenpflichtig ab dem 1 Mio. User angekündigt. Von diesem Plan sind sie nun abgewichen. Sie schreiben auf Ihrer Seite, dass sie diesen Plan vorhatten, sich aber durch Kooperationen etc. davon haben abbringen lassen können.

Meine Vermutung ist, dass es für VERO als Nische weiterhin Beständigkeit geben wird, sofern sie etwas auf den neumodernen Zug aufspringen. Das dunkle Design ist meines Erachtens etwas zu düster und auch die (noch) fehlende Story-Funktion die man nun von so ziemlich jeder Plattform kennt, fehlt. Der verwöhnte Plattform Nutzer wird sich davon abschrecken lassen, weil es auf den ersten Blick nicht so intuitiv ist und er damit noch keine großen Erfahrungen hat.

Ich für meinen Teil werde VERO noch eine Chance geben und erneut ein Konto eröffnen und schauen was sich dort tut.

Hier das Marketing – Video:

Quelle: https://www.vero.co/vero-true-story

 

Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2

#Werbung – Und plötzlich sind wir alle Influencer

#Werbung #Unbezahlt #Bezahlt #Nennung

In den letzten Wochen tauchten vermehrt Posts bei Instagram auf, die den #Werbung und #Nennung mit sich führten. Oft von Personen mit mehreren tausend Followern, aber auch bei Personen mit weit weniger.

Ein kurzer Blick auf ein langes Thema

Der Grund für diese Nennung ist ganz einfach. Da die Influencer, wie sie heutzutage genannt werden, mit ihren Postings Geld verdienen und Produkte bewerben, müssen sie diese auch klar als Werbung kennzeichnen. Dies dient zur klaren Darstellung, damit der Passant der das sieht weiß – ok, hier handelt es sich um ein Werbeprodukt.

Was aber, wenn ich, 1000 Follower, privates Profil, mein iPhone von Apple poste und dieses mit “Hashtag” #Apple und #IphoneX versehe und sage: “Es gibt kein besseres Telefon als dieses“. Streng genommen ist das meine persönliche Meinung und hat nix mit Verkauf oder Provision zutun.
Dennoch gab es in der Vergangenheit zahlreiche Abmahnungen und einstweilige Verfügungen gegenüber Personen, die Produkte präsentierten, weil sie persönliches, kosten-und beteiligungsfreies Interesse daran hatten und dieses aber nicht nach den Richtlinien markiert haben.

Ebenso gab es einen kuriosen Fall von einer Bloggerin mit Namen Vreni Frost. Sie trug ein Shirt mit einem Aufdruck mit einem Aufdruck, vertagte die Firma und ließ dieses so stehen. Ein normaler Vorgang der üblich ist und nicht weiter sonderbar. Sie wurde schließlich vom VSW (Verband Sozialer Wettbewerb) abgemahnt, da sie Werbung ohne Nennung gemacht habe. Es war ihre persönliche Meinung und sie wurde dafür nicht bezahlt.

Eine klare Richtlinie für bezahlte Postings gibt es von Instagram. So ist es möglich über ein Business Profil eine “payed relationship” Angabe (also bezahlte Kooperation) anzuzeigen. Dadurch entsteht eine Klarheit und Transparenz. Ebenso haben die Personen in ihrem Tex t mit “Werbung” anzugeben, dass es sich hierbei nun um ein “Werbeposting” handelt.

Was ist mit Schleichwerbung?

Die Definition von Schleichwerbung ist so grau, wie das Thema selbst.

Dadurch, dass es schwer nachzuvollziehen ist, welche Produkte nun als persönliche Produkte und welche als persönliche Produkte mit Werbeeffekt anzusehen sind, ist es generell verboten Schleichwerbung ohne Nennung zu machen. Die Wettbewerbszentrale definiert das wie folgt :

„Werbung” ist juristisch definiert als jede geschäftliche Äußerung mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, zu fördern.5

Bei folgenden Beispielen handelt es sich nicht um Werbung:

–  alltägliche Beiträge des Influencers, die sich rein um seine Person drehen oder nur der Information bzw. Meinungsbildung der Follower dienen;

–  allgemeine journalistisch-redaktionelle Beiträge, die sich völlig neutral – oder sogar kritisch –mit einem Produkt beschäftigen und ohne Zahlung des Unternehmens zustande kommen (z.B. Produktrezensionen);

– anlassbezogene redaktionelle Berichterstattung (z.B. über Neuerungen innerhalb einer Branche);

– Beiträge über persönliche Produkt-Vorlieben des Influencers (aber Achtung: Es darf bei objektiver Betrachtung kein kommerzieller Zweck anzunehmen sein).

(Auszug aus: https://www.wettbewerbszentrale.de/media/getlivedoc.aspx?id=35905 )

Bedeutet, dass es bei redaktionellen Beiträgen keine zwingende Nennung von Werbung gibt, es jedoch im Zweifel falsch ausgelegt werden kann, wenn es sich bei dem Artikel um einen reinen “Pro – Verkauf” Artikel handelt.

Muss in Stories ebenfalls darauf hingewiesen werden?

In den Richtlinien heißt es weiter, dass es bei den Stories ebenfalls um ein Posting handelt. Dieses ist also mit einer eindeutigen Markierung zu versehen, damit klar und ohne Zweifel hingewiesen werden.

Fazit: Eine 100%ige Aussage über das richtige Markieren und das richtige Handling gibt es (noch) nicht. Oft werden Situationen so und so ausgelegt. Die Gerichte befassen sich mehr und mehr damit, da es Stück für Stück größer wird und unseren Alltag mehr und mehr beeinflusst.

Wer genauere Hinweise und ausführliche Richtlinien zur Markierung benötigt, dem lege ich die folgende Page ans Herz:

#Werbung (auch ohne Bezahlung und auch mit reinem redaktionellen Hintergrund – man weiß ja nie 🙂 ) ->

https://www.wettbewerbszentrale.de/media/getlivedoc.aspx?id=35905

IGTV – Das neue YouTube?

IGTV – Instagrams Antwort auf YouTube

Das Instagram Facebook nach und nach den Rang abläuft, ist mittlerweile kein großes Geheimnis mehr. Eigentlich sollte finanzmässig auch kein Problem sein, da die beiden ohnehin zusammen gehören.

Facebook steht schon seit geraumer Zeit in Konkurrenz mit YouTube und bewertet “nach außen gehende” Videos die über Plattformen wie Vimeo, YouTube oder Dailymotion abgespielt werden, als eher niedrig-rangiger. Also was tun um die Generation “Handy 2.0” abzugreifen und auch hier nach und nach ein Monopol aufzubauen?

Genau – man startet seine eigene Plattform zur Video-Verbreitung. IGTV ist in der Nacht gelaunched und verbreitet sich gerade unter den Video-Creater wie ein Lauffeuer. Doch was macht das Format so interessant?

Videos bis zu 10 Minuten sind möglich – bei großer Followerzahl auch bis zu 60 Minuten.

Instagram grenzt hier etwas ab und stuft die Länge der Videos nach den Followern ein. Ob sich da bald dann ein Gleichnis einstellt, wird man sehen.

Im Interface von IGTV kann man zwischen “Für dich” empfohlenen Videos, trendigen Videos, Abonniert, Beliebt und Weiter ansehen wählen.

Wichtig hierbei: Primär sind die Videos in Hochformat anzuschauen und einzustellen.

Ich bin mir sicher, dass sich diese Plattform in Zukunft durchsetzen wird. YouTube wird nach wie vor Bestandteil der Betrachterszene bleiben, alleine weil YouTube auch am heimischen PC angeschaut werden kann während sich IGTV aktuell primär auf das Smartphone konzentriert.

Wer lieber hören statt lesen will -> Für Apple Nutzer: Podcast: Suche-> Blaschke.media

 

Instagram rollt “Stumm schalten” für Follower aus

“Stumm schalten” statt “entfolgen”

Für viele die Instagram nutzen ist es DIE Funktion, auf die sie gewartet haben. Jeder wird in seinem Feed den ein oder anderen haben, den man folgt, der in seinem Urlaub jeden Tag zig Fotos postet und damit die Timeline zu einem wahren Urlaubsfotoalbum macht. Grundlegend spricht da auch nix gegen, kann aber in seinem sonst so gut sortierten Feed schnell zu einem Chaos führen.

Zu “entfolgen” und dann nach dem Urlaub wieder zu “folgen” ist für viele dann nicht das Richtige und sie lassen es so. Eventuell fühlt man sich genervt und das ist nicht gut.

Bald kann man Personen “stumm schalten” – sowohl die Fotos als auch die Story. So wird man für einen Zeitraum den man selbst wählt nicht mehr mit Fotos und Videos angespielt.

“Wir spielen diese Funktion nun über die nächsten Wochen aus” – so sagte es Instagram in einem Blogpost vor ein paar Tagen.

“Man könne weiterhin auf die Profile schauen und auch Signale für Markierungen seien weiterhin aktiv”, heißt es weiter.

Je populärer ein Netzwerk wie Instagram wird, umso voller wird es auch. Also gut, dass man in Zukunft für Aufräumaktionen in seinem Feed nicht sofort “entfolgen” muss, sondern sich erst einmal für die “Stumm schalten” Funktion entscheiden kann.

Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2

Quelle: 9to5mac.com

 

 

 

 

Instagram und der Musik-Sticker

Ausbau schreitet voran

Instagram baut seine Stories Plattform weiter aus und plant eine neue Funktion. Diese soll es einfacher machen (auch trendige) Musik in die Stories einzufügen. Laut TechCrunch, die in der Regel sehr gut informiert sind, ist es ein Code in der Anwendung der eine Art “Musik-Sticker” andeutet. Dieser soll dann als “Overlay” über die Videos gelegt werden.

Neben dem Ort, einiger anderer Features die es bereits gibt, kann man dann eine “Musik-Suche” starten. Es gibt dann einen Katalog von Musik-Partnern und diese lassen sich auswählen und nutzen. Ebenso gibt es “Charts” die als “Trending” laufen.

TechCrunch (sinngemäß): 

“Sehr klar ist es noch nicht, aber es wird vermutlich so sein, dass man aus einer Vielzahl von Musikstücken sein Stück raussucht und dieses als eine Art Kurzclip abspielen lässt. Dieser Clip wird dann abgespielt während die anderen die Story anschauen. Dass das für Videos eingeführt wird ist nahezu sicher, eine Foto-Implementierung ist aber noch nicht ganz final”

Angriff auf musical.ly?

Da es ja auch eine App “musical.ly” gibt, die in ähnlicher weise arbeitet, könnte dieses Probleme geben. Musical.ly Clips werden massenweise über Instagram geteilt, damit die Followerzahlen dort aufgebaut werden. Man könnte also eine Musik-Funktion in den Stories als “Angriff auf musical.ly” werten.

Große Musikauswahl dank starker Deals

Da Instagram (Facebook-zugehörig) in der Vergangenheit schon einige tolle Musik-Deals geschlossen hat (u.a. mit Sony, Warner Music Group, Universal) wäre das somit ein gelungenes und passendes Beispiel für weitreichende Integration.

Wir bleiben gespannt und freuen uns also auf ein weiteres Kapitel. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es dann auch wieder zu neuen – vielleicht sehr stark musikalischen Stories kommt, was eventuell nicht jedem gefällt. Ich erinnere mich stark an die “Super Zoom” Funktion. Als diese eingeführt wurde, war es neu und toll, mittlerweile kann man es nicht mehr hören. Schade eigentlich, dennoch etwas über”nutzt”, wie ich finde.

Quelle: TechCrunch.com

 

Instagram-Backup! Lade deine Dateien und Nachrichten runter

BACKUP von Instagram Daten

Keine 2 Wochen ist es her, als Instagram in einer Meldung verlauten ließ, dass es für die Nutzer des beliebten Bild-Video-Kommunikations-Dienstes nun möglich sei, sich ihre Fotos, Videos und Nachrichten herunterzuladen.
Nun ist es endlich soweit. Allerdings vorerst nur via Web.

Bei TechCrunch gab Instagram offiziell bekannt, dass sie “ein neues Daten Portierungs-Tool bauen, welches bald den Download den von dir geteilten Inhalten bereitstellt. Hierzu zählen Fotos, Videos und Nachrichten.”

Android und Ios Versionen folgen bald. Man gebe mehr Infos wenn dieses soweit ist.

Dieses Update gehört zu einer der Maßnahmen der DSGVO die Ende Mai 2018 in Kraft tritt. Bei Facebook ist diese Variante schon länger möglich – nun auch bei Instagram.

Über den folgenden Link gelangt ihr direkt zu eurem Profil um euch die Daten herunterzuladen.
https://www.instagram.com/download/request/
(Ähnlich wie bei Facebook, kann der Download-Link bis zu 48 Stunden dauern).

 

QUICK INFO: Tschüss “Swipe Up” – Hallo “Show more”

Instagram führt erneut nun neue Methode ein.

Wir alle kennen die in den Storys so oft angewendete Methode der „Swipe Up“ Aufforderung, wenn ein Influencer ein Produkt präsentiert und er möchte, dass seine Zuschauer dieses Produkt direkt erreichen.
Er bittet um „Hochwischen/Swipe up“. Seit heute Nacht wird nach und nach aus „Swipe up/Hochwischen“ ein „Show more/Zeige mehr“. Dadurch wird wertvolle Erklärungszeit freigegeben. Wenn gleich auch fast jeder diese Hochwisch-Variante kennt, muss dennoch oft noch gesagt werden, dass sich unter dem Link zum Hochwischen die und die Produkte verstecken. Diese Aufforderung ist nun Geschichte.

Die Variante des „Zeige mehr“ ist vielen durch die normalen Webseiten bekannt und benötigt somit nicht unbedingt eine Erklärung.

Schauen wir mal ob wir in Zukunft auch eine zeitliche Anpassung von Storys erhalten.
Meine Vermutung ist, dass das den Big Playern vorenthalten wird, um ihre Produkte noch besser in Szene setzen zu können. Dem Privatuser wird dann vermutlich weiterhin kurze Storys aufnehmen. 

Facebook und die neue #DSGVO

Die DSGVO (die neue Datenschutzverordnung) gilt primär für die EU, dennoch richtet sich Facebook darauf ein und legt Informationen über ihre Werbestrategie, ihr Nutzungsverhalten und dem Gebrauch von Daten der User nieder.
So bekommt jeder Nutzer nun nach und nach die Abfrage, ob er mit der Benutzung und Weitergabe seiner Daten einverstanden ist. Was hier nun leichtfertig weiter geklickt wird, sollte gut durchgelesen werden. In einem Teil heißt es, dass “sowohl online als auch offline Verkäufe für die Werbung relevant sind und mit Facebook Partnern geteilt werden.

Bedeutet im Klartext: Ich kaufe im Supermarkt einen Sportschuh und einen Tag später zeigt mir Facebook ein Sportgetränk eines ähnlichen Partners an, obwohl der Kauf Offline in einem Markt in der Nähe geschehen ist.

Fraglich ist, ob Facebook hier auch einen reinen „Bareinkauf“ erkennt, da dann ja praktisch keine größeren Daten wie EC Karten Daten oder ähnliches ausgetauscht werden.

Denkbar wäre eine Verknüpfung von „Standort, Vorlieben und unmittelbarem Sale“, was ja dann aber schon sehr nach Spionage klingt.

Ich selbst habe in der Vergangenheit schon öfter das „Phänomen“ gehabt, dass ich bei Bekannten saß, wir uns über eine Serie oder ein Produkt unterhalten haben, welches ich vorher noch nicht kannte und auch weder angeklickt noch angesehen hatte – Beispiel Babynahrung, irrelevant für mich – und einige Stunden später erscheint diese Werbung auf meinem Facebook Feed.

Es gehen schon länger die Gerüchte über das „Zuhören“ von Facebook und seinen Usern herum. Ob da etwas konkretes dran ist? Facebook schweigt zu dem Thema.

PROTIPP: Hier nun die Screenshots der Abfrage bei Facebook für die DSGVO: Alle Einstellungen lassen sich auch später noch einstellen, ABER es macht enorm Sinn, sich diese 5 Minuten Zeit zu nehmen, den Text aufmerksam zu lesen und sich dann dazu zu entscheiden ob man dem zustimmt oder nicht.