QUIZ Sticker - Instagram

Instagram mit neuem Sticker Update.

Nun gibt es ein erneutes Update von Instagram und dieses Mal gibt es einen Sticker den man nutzen kann.

Beim QUIZ Sticker kann man Fragen an seine Follower stellen - im "Wer wird Millionär"-Stil.

Sprich "A, B, C oder D". Die Auswertung findet dann in den Insights statt und man bekommt dann auch die Info welche Frage wann wie oft falsch oder richtig angeklickt wurde.


Wieso macht Instagram das?

Natürlich in erster Linie um einfach etwas neues zu präsentieren und etwas "Fun" für die Benutzer zu generieren. Wir werden also bald viele Fragen/Antwort-Spielchen bekommen.
Sie preisen das ja auch genau so im Intro-Video an ("Wie gut kennst Du deine Follower?").
Für mich wäre denkbar, dass das auch für Firmen dann eine spätere Interaktion mit den Fans und Followern bedeutet.
Sie könnten dann gezielt Abfragen stellen, die als "Richtig/Falsch" getarnt sind, man aber durch die Abstimmung dann erkennt, wo ein

Trend hingeht.

Das wird sicherlich nicht das letzte Update sein, welches Instagram präsentiert.


BIG UPDATE: Instagram Story nun auch mit Fotos älter als 24 Stunden

Instagram und Story Update

Das neue Instagram Update erregt die Gemüter und schafft erneut eine weitere Entwicklung im Bereich "Branding". Das eigentliche Feature, welches die Story so spannend machte wird nun um eine wichtige Funktion erweitert.

Ab sofort ist es möglich neben den Fotos und Videos der letzten 24 Stunden auch seine Camera Roll zu nutzen und so alte Fotos hochzuladen.

Welchen Vorteil bringt das?

Marken können nun gezielter Kampagnen schalten und sind nicht mehr auf "Screenshot-Spielereien" angewiesen. Ebenso können sie ältere Fotos gekonnter in Szene setzen und so auch mehrfache Postings durchführen, ohne jedes Mal "neue 24 Std. Fotos" zu machen.

Welchen Nachteil bringt das mit sich?

Durch die Story erschaffte man eine Art Abhängigkeit, die es spannend machte, gegebenenfalls etwas zu verpassen, wenn man jemanden nicht min. innerhalb von 24 Stunden folgt. Nun ist das passé und die Fotos können, falls derjenige sie erneut hoch lädt, ebenfalls erneut ansehen.

Meine Meinung dazu: 

Weiterentwicklungen sind wichtig und gehören zur heutigen Zeit dazu. Ich finde dieses Feature grundlegend gut, jedoch mag ich es ebenfalls sehr, wenn man auf bestimmte Inhalte die man gemacht hat, nur 24 Stunden zugreifen kann und diese dadurch nur im begrenzten Zeitraum zur Verfügung stellen kann.

Ob das Feature angenommen wird und ob es Verwirrung stiftet wird sich zeigen. 

 


VLOG 5 // Headling Reading / Clickbait

Headline Reader

Social Media ändert sich fast täglich - genau wie die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Konsumenten. Durch die steigende Zahl an digitalen Produkten, sowohl Verkauf- als auch Infoprodukten, beginnt auch für die Bewerbung dessen eine immer stetig wandelnde Zeit.

Noch vor 2 Jahren wurden Infos auf z.B. Facebook oder Twitter so erzählt, wie sie nötig waren. "Info: Supermarkt XX macht zu. Nächste Woche ist Schluß. Werdet ihr es vermissen?"

Dadurch wurde der Konsument direkt abgeholt, er bekam die nötige Info und konnte weitergehen. In der heutigen Zeit ist es jedoch so, dass es immer wichtiger wird, den Passanten dort zu halten und idealerweise von dem Webseiten-Gateway (also dem Zwischenhändler der Information) zu sich auf die Webseite zu "locken". Durch geschickte Wortwahl, gepaart mit entsprechendem Skandal-Vokabular erreicht man schnell das Gefühl von "du musst jetzt klicken, sonst bekommst du die Info nicht".

Gleiches Beispiel:

(zur Verdeutlichung im direkten Vergleich):

Früher:
Info: Supermarkt XX macht zu. Nächste Woche ist Schluss. Werdet ihr es vermissen?

Heute:
+++EILMELDUNG+++ DIESER Supermarkt macht dicht! Ihr kennt ihn alle!

Durch den Breaking News Charakter erreicht man eine kleine Paniksituation, dass man etwas verpassen könnte, weil es sich hierbei um eine total wichtige Info handelt. Durch die Info "DIESER Supermarkt", ist man gezwungen zu klicken, damit man die Info bekommt. Und durch "Ihr kennt ihn alle", ist man persönlich betroffen.

Am Ende klickt man und wird in der Regel mit einer Popup Werbung belohnt. Diese wird natürlich standesgemäß weggeklickt und dadurch bekommt der Werbetreibende trotzdem seine Micro-Cents, die in Summe doch eine Menge aus machen. Die BILD Zeitung ist großer Vorreiter in der Art und Weise die Konsumenten auf deren Seite zu ziehen. Sie perfektionieren das Ganze sogar, in dem sie nicht nur Texte so anpassen sondern auch Fotos so manipulieren, damit man drauf klickt.

Viele (er)kennen das Problem und sind mittlerweile recht müde, warten bis einer in die Kommentare schreibt oder klicken schlicht nicht drauf.

Auf Dauer wird sich das System meines Erachtens auch nicht durchsetzen, sondern die konventionelle Art der Informationsverbreitung wird wieder neu aufleben.

Durch Clickbaiting werden große Klickzahlen erreicht

Das Thema Clickbaiting hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Durch geschickte Bildmanipulation erweckt der Artikel einen anderen Inhalt, als er wirklich hat. So wird aus einem relativ langweiligen Artikel plötzlich ein "Must Have" Video, welches sich leider schnell als Flop herausstellt. Dennoch wird der Klick gegeben, die Zahl erhöht sich, wenn auch die Absprungrate enorm hoch ist.

Gute Beispiele finden sich auf Youtube ohne Ende. Gerade der männliche Konsument lässt sich anhand der Vorschaubilder gerne blenden und durch die separate Hochlade-Funktion der "Thumbnails" kann man aus einem "Stricken und Häckeln" Video ein "Nackte Frau zeigt sich oben ohne" Video machen. Durch den Klick erzeugt derjenige Reichweite und leider gilt ja immernoch:

Je mehr Klicks ein Kanal hat, desto populärer ist er - unabhängig vom Inhalt

Meine Testreihe "Clickbaiting" ergab, dass die Artikel mit entsprechenden Fotos öfter geklickt wurden, als die "normalen" ohne ein tolles Vorschaubild.

Dennoch muss man sagen, dass die Dauer der Ansichten hingegen bei den "Original Vorschaubildern" länger war, als bei den Fakebildern.

Sei's drum - Content ist und bleibt King

 


Wie #Hashtags deine Reichweite und Followerzahl erweitern

#Hashtag? Ja - genau! Nutzt sie und lasst sie für euch arbeiten

Ob der etwas eingestaubte Newsfeed-Dienst "Twitter", der angesagte Globalplayer Facebook oder das "Bild-Video-Text-Netzwerk" Instagram, alle funktionieren sehr gut mit dem Gebrauch von sogenannten "Hashtags". Man liest sie überall, häufig in Verbindung mit Meinungen, Ratschlägen oder Kritiken. Manche nutzen sie ohne konkret zu wissen, wofür sie eigentlich gedacht sind.

Rückblick: 2007, Stowe Boyd nutze im August 2007 in einem Blogeintrag das erste Mal so einen Hashtag als "Hashtag". 2 lange Jahre dauerte es, bis Twitter den Vorschlag eines Rechtsanwaltes und Internetaktivisten mit Namen Chris Messina umsetzte. Dieser schlug die Verlinkung von zusammenhängenden Themen in Verbindung mit dem Rautezeichen vor.

Von nun an wurde primär bei Twitter der Hashtag genutzt und 2013 schaffte er es sogar zu Facebook.

Aber was macht denn nun dieser Hashtag den Post / Bild / Video so besonders?

Man ordnet mit dem Hashtag deinem Post (unabhängig vom Inhalt) einem Thema zu und schafft somit die Möglichkeit in der Suche gefunden zu werden.

Beispiel: Jemand postet ein Kuchen und schreibt dazu: "Endlich 18! WOW - ich fühle mich großartig und noch nie so fit wie heute". Dieser Post ist vermutlich privater Natur und somit wunderbar auch ohne Hashtags. Wenn dieser jemand aber z.B. ein Influencer ist und eine bestimmte Torte von einer bestimmten Marke vertritt, so könnte der Post so aussehen:
"Endlich #18! #WOW - ich fühle mich #großartig und noch nie so #fit wie #heute. #Healthy #lifestyle #lovelife #sporty #birthday #age". Was passiert nun?
Jemand sucht in der Suchleiste nach "Lifestyle" weil er vielleicht Produkte aus dem Lifestylebereich anschauen möchte oder aber er findet einfach Gefallen an dem Wort. Er findet deinen Beitrag und gibt dir, falls er diesen gut findet ein "Like". Genau das gleiche bei "Healty" oder "Lovelife".

Aber wie bekomme ich nun Follower dadurch?

Nun ja, nehmen wir an, jemand ist sehr sportlich und möchte sich gerne motivieren lassen. Du hast ein Instagam Account und postest jeden Tag 2 Motivationssprüche in deine Timeline. Diese ver-tagg-st du mit "#healthy #sporty #motivation #fit #lovelife #dailyfit #instafit #motivator" und wirst so nun unter den Begriffen gefunden. Jetzt kommt diese neue Person und möchte sich wie oben beschrieben, etwas motivieren lassen. Sie weiß aber nicht wie die Personen heißen, die sie motivieren können. Was tut sie also? Sie nutzt die Suchfunktion und gibt ein: "healty motivation". Nun landet sie bei dir, ihr gefällt dein Inhalt und zack - ein Follower mehr.
Es gibt eine ganze Reihe von Hashtags, die immer wieder verwendet werden und die dann mit entsprechender Reaktion verbunden sind.

So hat sich #love doch sehr stark etabliert. Genau wie andere allgemeine Wörter. Z.B. ist aktuell ein Trend, so viele Städtenamen wie möglich zu nutzen. Dadurch wird man in den Städten gefunden, auch wenn man dort nicht ist. Städte zu suchen liegt voll im Trend - die Chance also hoch, dass man gefunden wird. Manche erschummeln sich entsprechend viele Fake-Likes dadurch.

Am Ende ist aber immer wichtig, dass der Inhalt auch zum Hashtag passt. "Outfitoftheday" oder kurz "OTTD" als Hashtag zu verwenden, wenn man ein Auto postet, macht wenig Sinn und erzeugt nur ein Ungleichgewicht an echter Zuordnung. Viele Bots schnappen sich auch Hashtags und verteilen automatisch generierte Kommentare zu den Hashtags.

Neulich ist mir genau das passiert. Ich postete ein Video und jemand kommentierte mit "WOW, I like your picture!". Dadurch wusste man, dass das ein Bot ist, der auf einen meine Hashtags programmiert war.

Probiert es mal aus - postet ein Bild und verwendet die maximale Anzahl an Hashtags -> 30 Stück. Ideal unter das Bild oder besser, als ersten eigenen Kommentar. Ihr werdet sehen was passiert.

 


Social Media auf B2C Ebene

Die Geschichte hinter "Eiskalt durchgezogen"

Facebook, Snapchat und Co. sind keine reinen "Privat-Nutzer-Produkte"

Wer als privater Nutzer an Social Media denkt, bekommt oft den Gedanken von lustigen Panda-Masken als Snapchat-Filter im Gesicht, Facebook-Events zu allgemeinen Grillabenden und Instagram-Food-Bildern. Aber neben all dem privaten Kram, der dort geteilt, geliket und gepostet wird, gibt es eine ganze Menge von Inhalten, die sich die großen Firmen zunutze machen. Hier nun ein Beispiel, welches auf einfachste Weise für ein Produkt wirbt, welches gar nicht mal so gut ist, für den Konsumenten. (Wobei sie gezielt auf DIE Zielgruppe eingehen, die so einen Hype mit machen).

"Eiskalt durchgezogen" - eine perfekte Werbung?

Vor ein paar Wochen eroberte eine Sache die Facebook-Welt praktisch über Nacht. "Eiskalt durchgezogen" (Externer Link). Vielleicht hat der ein oder andere davon ja schon gehört. Es kommen Sprüche wie "Spam-Emails alle beantwortet - Eiskalt durchgezogen" oder "Nach Tofu gefragt - im Steakhouse. Eiskalt durchgezogen".

Der Hype über lustige Sprüche, gepackt in ein 4x4 Format, mit einer netten Optik ist natürlich nicht neu. Viele Facebook-Seiten klauen sich gegenseitig die Sprüche, packen ihr Copyright darunter und hoffen, dass niemand Ansprüche erhebt. Dadurch, dass ohnehin die meisten alle geklaut sind und schon gar keiner mehr weiß von wem eigentlich, wird da auch kein Anspruch erhoben.

Nun gut, weiter im Thema. Nun werden diese Sprüche, so subtil sie auch sind, von tausenden Leuten angeklickt und geteilt. Viele posten darunter ihre Freunde und geben so der Seite einen pushenden Effekt. Viele Leute freuen sich, wenn neue Sprüche kommen und reichen sogar selbst welche ein. Eine nahezu perfekte Masche, gepackt in ein schönes Design, modern und ansprechend für die heutige Jugend. Zufällig gewählte Zielgruppe? Weit gefehlt! Zu Beginn zeigte das Impressum nur einen Verweis auf Facebook und somit eine Art "Endlosschleife" - es klickt ja ohnehin niemand darauf. Sicherlich war man sich dort nicht ganz sicher, ob die Werbung dahinter auch funktioniert und man wollte auch nicht sofort preisgeben, um wen es sich handelt.

Von der digitalen Welt in die Offline-Welt

Vor gut 2 Wochen fuhr ich dann durch den Ort hier und sah eine Werbung an der Bushaltestelle. #Eiskaltdurchgezogen stand auf einem Plakat. Dort drunter waren Fotos von einer riesengroßen Zigarettenmarke abgebildet. Ja richtig gehört - Zigaretten. Lucky Strike - schon immer bekannt für ihre doch recht einfallsreichen und erfrischenden Marketing-Strategien, wagten den Sprung in die Social Media Welt und zeigten, dass man auf einfachste Weise eine neue Zielgruppe ansprechen kann. Sie posteten die Sprüche, versetzten damit die Jugend in eine Art "Like-Teil-Markiere"-Rausch und gewannen dadurch die Aufmerksamkeit. Sie werben damit für ihr neustes Produkt - eine "Menthol-Zigarette".

Das erste was ich dachte, war: "Mensch, das kennst du doch von Facebook". Danach kam ein: "Was zum ..., leider genial". Man kann zu Zigaretten stehen wie man will, aber Lucky Strike weiß, wie man Werbung macht. Einfach, subtil, modern. Vor allem geht die Maschinerie weiter, denn die Facebook-Seite arbeitet weiter - mittlerweile MIT Impressum - welches zur British American Tobacco (Germany) GmbH führt.

Dein eigener "Eiskalt durchgezogen - Spruch - Konfigurator"

Auf der Kampagnen Seite von Lucky Strike kann man sogar nun wunderbar seine eigenen Sprüche konfigurieren.

 

https://www.eiskalt-durchgezogen.de/Generator

Hut ab - Lucky Strike - das habt ihr (leider gut) eiskalt durchgezogen!