Goodbye, Google Plus

Am 28. Juni 2011 erblickte Google Plus das Licht der Welt. Das Google-eigene Netzwerk wurde anfangs gut genutzt. Google bezifferte laut eigenen Aussagen die Nutzerzahlen Ende 2012 auf 500 Millionen - davon rund 135 Millionen aktiv. Diese Zahl war beachtlich, bedenkt man das Facebook 3 Mal so lange brauchte um anfangs so einen Wachstumsschub zu erlangen. Jedoch sollte man sagen, dass nicht zuletzt die "Nötigung einer Seitenerstellung" bei Nutzung von Google-Diensten zu so einer Zahl geführt hat. Man konnte einseitige Inhalte teilen und auch von ausserhalb abrufbar machen (sprich für Leute ohne Google Konto). Durch sogenannte "Kreise" wurden die Personen in Kategorien unterteilt, wodurch das Posten und die Beitragsinhalte nur die bekommen, die auch dafür vorgesehen waren. Die Grundidee dahinter war sehr angenehm und auch intuitiv.

Stagnierende Zahlen, der Wachstum von Facebook (durch den Zukauf von Instagram und WhatsApp) ließen dann Ende 2018 nur den Schluss zu, dass der private Bereich von Google Plus eingestellt wird. Ende letzter Woche gab Google dann via Email bekannt, wann und wie das Ganze vonstatten geht.

Anfang April 2019 ist Schluss.

Besitzer von Google+ - Seiten werden gebeten ihre Daten herunterzuladen und zu sichern, sollten sie diese behalten wollen. Es werden dann nach und nach alle, im Zusammenhang mit den Seiten erstellten Nachrichten, Kommentare, Funktionen, Bilder und Foreneinträge gelöscht. Daher kann es zu Verzögerungen der jeweiligen zu löschenden Instanz kommen.

Man stelle die Plattform bzw. deren Support ein, da die geringe Nutzung und die angebotenen Dienstleistungen in diesem Zuge eine zu hohe Erwartung und einen zu hohen Anspruch haben.

Ich persönlich habe diese Plattform nie groß vorne gesehen und für mich war es fast schon überraschend, dass sie sich überhaupt so lange gehalten hat. Dieser Zwang sich eine Page dort zu erstellen, wenn man Dienste Googles benutzt war mir ein Graus und ein notwendiges Übel. Dieses konnte meines Erachtens nie zu großem Erfolg führen.

Als Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2


Nachrichten bei Facebook DM zurückholen

Einen Fehler in der Facebook-Direktnachricht? Vielleicht zu früh abgeschickt?
Bis vor kurzem war das noch ein Graus und man musste umständig erklären, wieso man die Nachricht korrigiert oder man sie zu früh geschickt hat. "Sorry, zu früh".

Die bei den Nutzern immer beliebter werdende Funktion des "Löschen nach dem Senden" bei WhatsApp wird nun auch bei Facebook verfügbar sein. Facebook selbst kündigte an bei vielen Accounts einen Test zu machen und so die kleinen Fehler auszumerzen die aufkommen könnten.

Diese Strategie ist üblich und wird für viele Features praktisch als LIVE Test gemacht. So bekommen auch Instagram Nutzer regelmässig kleine neue Features zugespielt die dann teilweise nach kurzer Zeit wieder verschwinden oder eben bleiben. Je nach Intensität der Fehler wird dann noch einmal nachgebessert oder es bleibt alles so.

10 Minuten Zeit zur Löschung

Bei Facebook haben die Nutzer nach dem Absenden 10 Minuten Zeit sich zu überlegen ob sie so bleibt oder nicht. Danach kann sie nicht mehr für beide Seiten gelöscht werden. Facebook behält für eine kurze Zeit die gelöschte Message um sicherzustellen das keine Richtlinien verletzt worden sind.

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Wann gewinne ich endlich mein Facebook Auto oder Haus

"BMW / AUDI hat zu viele Autos produziert. Kommentiere, like und teile dann bist du im Lostopf."

So oder so ähnlich klingen immer wieder so genannten Gewinnspiele über Facebook. Sie gehen von Autos über Handys und neu - Häuser. Dort wird versprochen, man bekomme ein Haus, Handy oder Auto durch einfaches "liken, teilen und kommentieren".

Wer steckt hinter solchen Aktionen?

Diese Aktionen sind NUR für den Zweck der "like" und "Reichweiten-Generierung" gedacht. Die Personen hinter diesen Seiten erstellen eine Facebook - Seite, packen ein Luxus Artikel oder Logo einer Marke als Profilfoto rein und haben in der Regel nicht mehr als ein oder zwei Fotos drin. Dazu kommt, dass die Seite oft sehr frisch ist.

Kann ich überhaupt gewinnen?

Rein theoretisch wäre das möglich. Da man ja streng genommen Anspruch auf ein Gewinn hätte, sollte man gezogen werden. Da es aber zum einen niemanden gibt, den man belangen kann, wird das schon mal schwer. Außerdem kann die Person dahinter ja einfach sagen: "Person x hat gewonnen". Man kann es nicht nachweisen und somit ist auch das vertan. Am besten man spart sich die Mühe und nimmt gar nicht erst teil!

Wieso machen die das?

Durch die schnelle Reichweite die erzeugt wird, wird die Seite besonders stark als "healthy" also als "gesund" eingestuft und somit weit oben angezeigt. Nachdem nun das vermeintliche Gewinnspiel durch ist, wird diese Anzeige dazu wieder gelöscht, der Name der Page wird umbenannt und dann war es das. Die nun generierte Facebook-Seite kann jetzt viel Quatsch posten und die Leute bekommen dieses dann. Oder - und das ist der wohl gängiger Part: Die Page wird verkauft.

Woran erkenne ich ob es ein echtes Gewinnspiel ist?

Die Parameter sind ganz einfach. Die Anzeige muss Teilnahmebedingungen auf einer Webseite präsentieren (oder bei Facebook - als separate Notiz - aber nicht in der Anzeige alleine).
Ebenso wurde von Facebook vor einziger Zeit untersagt, ein "like der Fanpage" als Teilnahme-Bedingung zu machen. Grund ist, dass sie nicht möchten, dass jemand augenscheinlich populär ist, nur weil er viele Likes bekommen hat. Likes gelten ja i.d.R. auch als Feedback und sind für viele immer noch Statussymbol. Viele Firmen sind nur auf die Likes aus und weniger auf die Sachen die dahinter stehen.

Mein Freund/Freundin/Kumpel teil ständig diese Sachen - was kann ich tun?

Nun ja, im Grunde kann man immer wieder auf diese Sachen hinweisen und sagen, dass das Fake ist. Vielleicht auch mal einen Artikel (gerne diesen hier) verlinken und dann einfach auf die Vernunft appellieren.

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Facebook und die neue #DSGVO

Die DSGVO (die neue Datenschutzverordnung) gilt primär für die EU, dennoch richtet sich Facebook darauf ein und legt Informationen über ihre Werbestrategie, ihr Nutzungsverhalten und dem Gebrauch von Daten der User nieder.
So bekommt jeder Nutzer nun nach und nach die Abfrage, ob er mit der Benutzung und Weitergabe seiner Daten einverstanden ist. Was hier nun leichtfertig weiter geklickt wird, sollte gut durchgelesen werden. In einem Teil heißt es, dass "sowohl online als auch offline Verkäufe für die Werbung relevant sind und mit Facebook Partnern geteilt werden."

Bedeutet im Klartext: Ich kaufe im Supermarkt einen Sportschuh und einen Tag später zeigt mir Facebook ein Sportgetränk eines ähnlichen Partners an, obwohl der Kauf Offline in einem Markt in der Nähe geschehen ist.

Fraglich ist, ob Facebook hier auch einen reinen „Bareinkauf“ erkennt, da dann ja praktisch keine größeren Daten wie EC Karten Daten oder ähnliches ausgetauscht werden.

Denkbar wäre eine Verknüpfung von „Standort, Vorlieben und unmittelbarem Sale“, was ja dann aber schon sehr nach Spionage klingt.

Ich selbst habe in der Vergangenheit schon öfter das „Phänomen“ gehabt, dass ich bei Bekannten saß, wir uns über eine Serie oder ein Produkt unterhalten haben, welches ich vorher noch nicht kannte und auch weder angeklickt noch angesehen hatte - Beispiel Babynahrung, irrelevant für mich - und einige Stunden später erscheint diese Werbung auf meinem Facebook Feed.

Es gehen schon länger die Gerüchte über das „Zuhören“ von Facebook und seinen Usern herum. Ob da etwas konkretes dran ist? Facebook schweigt zu dem Thema.

PROTIPP: Hier nun die Screenshots der Abfrage bei Facebook für die DSGVO: Alle Einstellungen lassen sich auch später noch einstellen, ABER es macht enorm Sinn, sich diese 5 Minuten Zeit zu nehmen, den Text aufmerksam zu lesen und sich dann dazu zu entscheiden ob man dem zustimmt oder nicht.

 

 

 


PAYWALL auf Facebook ab 01.März?

Was genau bedeutet das für die Anwender?

Instant-Artikel gehören mittlerweile zu Facebook, wie der "Daumen" und die Kommentarfunktion. Es ist die kleine aber feine Funktion, die einen Artikel schnell und praktisch vorgeladen öffnen lässt. So lassen sich Seiten anwendungsfreundlich vorladen und deutlich schneller erreichen. Damit dieses so funktioniert ist eine Menge technischer Aufwand erforderlich - ebenso gehören Server-Arbeiten dazu.

Facebook hatte bisher diesen Service als nettes Paket mitlaufen lassen und war auch nicht besonders scharf darauf, die Nutzer dessen für diese Dienste bezahlen zu lassen. Schließlich werden die Inhalte bei Facebook hoch- und vorgeladen. Das kann bei ganzen Webseiten mitunter schon sehr viel Inhalt sein.

Wie Facebook nun einmal so ist, testen sie länger, schauen wo man Profit schlagen kann und anschließend nutzen sie es genau für diese Wege aus. Grundlegend gehört das zum Spiel - am Ende könnten die Nutzer dafür zahlen.

Es läuft dann so:
Wenn der Leser die 5 gratis Artikel angeklickt und damit gelesen hat, würde er beim sechsten Artikel die Bezahlschranke erreichen. Dort wird er höflich gebeten für "Insider Inhalte" oder "Plus Artikel" ein Abo abzuschließen oder ähnliches.

Somit würde man ähnlich wie es heutzutage "Plus-Inhalte" für normale Zeitungen gibt, die ihre Inhalte Online präsentieren, nun auch die Social Media Welt erreichen.
Gerade Facebook spielt hier ja eine große Rolle, da es als Cross-mediale Plattform zwischen Twitter (limitiert auf 140 280 Zeichen) und Instagram (mehr Foto, weniger Text) fungiert.
Campbell Brown, Facebook's Head of News Partnership, möchte fünf freie "Instant articles" vor der eigentlichen Bezahlschranke "erlauben", bzw. für gut befinden - nicht 10.

(Quelle: techcrunch.com)

Seit Oktober wird dieses Methode bereits bei der Facebook App auf Android Geräten getestet - nun ist es für iOs ebenfalls möglich.

Je nach Einstellung der Veröffentlicher kann auch eine Verlinkung die "not been charged" also frei zugänglich ist, ebenfalls geschehen - allerdings dann nicht als Instant-Artikel sondern als normale Verlinkung.

Es bleibt also spannend - wie so oft bei Facebook.

Ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Instagram ein Bezahlschranke für besondere Profile erstellt. Spätestens dann wird das Thema "Soziale Vernetzung" auf ein anderes Level gehoben. Meines Erachtens nach geht das alles den falschen Weg - eine normale "ich zeige dir ein paar lustige selbstgemachte Bilder"-Konversation via Facebook ist mittlerweile kaum noch möglich und wird durch unzählige Markierungsbilder gestört.
Auch wenn man mit der Zeit gehen muss, muss man sich überlegen ob man nicht irgendwann mit der Zeit gehen muss (sowohl als auch!).


FACEBOOK startet eigene Audio-Bibliothek "Sound Collection"

Audio-Bibliothek für Facebook und Instagram

Die Youtuber und Video-Creator unter euch kennen das Problem. Ihr habt n tolles Video und wisst nicht welche Musik ihr darunter packen wollt. Nutzt ihr GEMA Musik gibt es Probleme und freie Musik zu finden ist oft schwer. SoundCloud ist manchmal eine Grauzone und oft werden Videos im Nachgang gesperrt. Diejenigen die viel mit YouTube zutun haben, kennen die Bibliothek von YouTube. Dort lassen sich GEMA freie Musikstücke herunterladen und frei nutzen. Der Nutzen ist sogar auf beruflich genutzte Videos ausgeweitet und es bedarf bei vielen nicht einmal die Quellenangabe.

Universal Music Group Deal perfekt

Nun zieht Facebook mit ihrer ganz eigenen Audio-Bibliothek nach und holt sich gleich einen Big Player ins Boot. Mit der Universal Music Group gelang Facebook ein Deal der wohl mehrere Jahre halten solle, so Michael Nas (Executive Vice President). Er betonte, dass dieses eine neue dynamische Art der Zusammenarbeit sei und man somit die Künstler weiter fördern möchte. Was das konkret für die Künstler heißt, bleibt aber weiterhin offen und sind vermutlich wenig Infos die nach außen dringen.

Freuen wir uns also auf spannende Videos mit toller auch kommerzieller Musik. Vielleicht spornt es den ein oder anderen ja nun an, Videos zu produzieren, Musik von kommerziell erfolgreichen Künstlern zu nutzen oder aber eben von Künstlern, die noch am Anfang stehen.

Es bleibt abzuwarten ob sich das Model durchsetzen wird

Facebook hingehen hat nun begonnen eine Mediathek für normale Musik von teils unbekannten Künstlern (ähnlich wie bei YouTube) bereit zu stellen und nennt sich "Sound Collection".

Nun könnt ihr fleißig aus 1000 Songs wählen, diese runterladen und sie für eure Videos nutzen. Viel Spaß!


Facebook: Marketplace startet auch in Deutschland

Kampfansage an Ebay Kleinanzeigen

Facebook - das größte Social Media Netzwerk - startet nach einer langen Testphase in den USA nun auch in Deutschland den langersehnten Marketplace. Was bisher über Gruppen geregelt wurde wird nun globaler und einfacher.

Wieso das?

Nun ja, die Vorstellung jemand über Ebay Kleinanzeigen zu treffen den man nicht kennt oder den man meist ohne richtig persönlichen Kontakt vorher nicht gesehen und / oder geschrieben zu haben, ist für viele ein Graus und endet nicht oft in Enttäuschung. Besonders in der Elektronik Schiene kann das schnell zum Problem werden. Gerade wenn man teurer Geräte kaufen will.

Abhilfe schafft nun Facebook und gibt das Tool "Marketplace" frei. Unter der  "Messenger" Ansicht auf seiner Startseite oben links ist nun der Marketplace zu finden. Hier können sich Kaufinteressierte oder Verkäufer seine Produkte verwalten. Einfach, schnell und transparent - so verspricht es das Tool.

Das Einstellen eines Artikels geht einfach wie intuitiv und ist mit wenig speziellen Parametern binnen 1-2 Minuten erledigt.  Die Suche gestaltet sich ebenso einfach wie linear und lässt sich schnell auf seinen Standort und seinen Suchbegriff einstellen. Ohne viel Schnickschnack sind die Produkte dann zu finden. Anschließend kann via Facebook Kontakt aufgenommen werden und der Kauf kann arrangiert werden.

Da aktuell die Aufmerksamkeit auf dieses Tool gerichtet ist, wird es dort auch recht schnell zu Verkäufen kommen, da teilweise im Minuten-takt die Produkte dort eingestellt werden.

Einfach mal ausprobieren!!


Instagram - Algorithmus

Wie er funktioniert - was er bringt und wie du ihn nutzen kannst

Wir alle kennen es - keiner mag es. Den guten Instagram - Algorithmus. Das Problem ist dabei, dass Instagram Dir vorschlägt was du gut findest und was nicht. Ähnlich wie bei Facebook. Dadurch, dass man diesen Algorithmus nicht "bekämpfen" oder "besiegen" kann, sollte man diesen für sich arbeiten lassen statt dagegen.

Wie funktioniert er?

Die genaue Funktionsweise wird natürlich von keiner Seite genau erklärt und verraten - sonst würde man sein Geheimnis preis geben und damit sein Geschäftsmodell gefährden.
Es gibt aber dennoch einige Anzeichen, die einen auf den richtigen Weg bringen.

Vorwiegend ist wichtig, welche Interaktion du bekommst.

Kommentare, Likes und Ansichten gehören zu den Top Faktoren, die dein Posting höher anzeigen lassen ,als andere. Gerade in der "Entdecke" Funktion siehst du die "Top 10" direkt obenn angezeigt. Meist sind das durchschnittliche Bilder mit durchschnittlichen Texten, aber die Anzahl an Likes und Kommentaren pusht dann diese Einträge nach oben. Genau wie bei der Eingabe von "Hashtags" in der Suche, ist Instagram dann dabei, die viel interagierten Beiträge zu pushen.

Zeit des Postens

Neben den oben genannten Faktoren gehört wie bei Facebook auch, die Zeit zu einem großen Faktor, um entsprechend gesehen zu werden. Postet man um 23h Abends auf einen Sonntag ein Gewinnspiel, kann man mit wenig Resonanz rechnen. Auf einen Dienstag um 9:15h (zur Frühstückspause vieler Leute) sieht die Sache schon anders aus.

TIPP: Finde die richtige Zeit und denke logisch. Bist DU um 22:40 Montags Abends noch aktiv genug oder doch lieber um 12h Mittags am nächsten Tag?

Favoriten

Instagram ist clever und weiß nach einer gewissen Zeit, wen du als Favoriten in deiner Timeline besonders oft anschaust und wer deine Familie ist. Nicht zu letzt durch die Cross-Verlinkung zu Facebook wo man bereitwillig seine Oma, Onkel, Tante, Schwester, Nichten und Neffen einträgt, weiß Facebook das.
Durch die Favoriten-Rolle mancher Accounts bekommt man diese auch gezielter z.B. bei den Storys angezeigt. Schaust du dir Storys kurz und schnell weiter"swipend" an, so ist das weniger interessant und dadurch auch weniger gepushed als wenn du die Storys komplett täglich schaust.

TIPP: Suchst du nach bestimmten Leuten, so wird Instagram diese Personen als Favoriten ansehen und sie dir einer der nächsten Suchen direkt anzeigen und sie dir sogar empfehlen

Ort des Postens

Wie in meinem VLOG -> Hier zum Anschauen <- erklärt gehört die Ortsangabe ebenso zu einem Multiplikator. Jegliche ortsbezogene Interaktion kann dich pushen. Ein "Rockfestival" wird entsprechend hoch frequentiert zu bestimmten Zeiten (also Mischung aus Zeit und Ort) und dadurch mit einer Popularität verknüpft von der man profitieren kann - sollte man dort sein.

Was bringt mir das alles und wie kann ich das nun für mich nutzen?

Wenn du ein bestehendes oder bevorstehendes Business hast und dein Marketing mit sozialen Medien zutun hat, so wirst du unweigerlich um Instagram nicht herum kommen. Durch die oben genannten Faktoren und Hinweise kannst du deine Postings quer über den Tag verteilt mit Ort, Zeit und Inhalt setzen und nach und nach deine Interaktion steigern.

Wie sieht ein perfekter Post aus?

Ein "perfekter" Post ist natürlich nicht so ohne weiteres zu benennen. Vorab kann man aber sagen, dass das Foto genau so wichtig ist, wie der Text der dazu passt.

Wir nehmen ein Beispiel, welches das genauer verdeutlicht.

Nationalfeiertag in den USA

Ein Posting mit der USA Flagge und entsprechendem Text mit #4thofjuly und #happyday #nationalday #freedom #independence hilft da enorm. Wenn dann das Foto nicht einfach so aus der Hüfte geschossen wurde, sondern einigermaßen inszeniert wurde so ergibt sich ein toller - fast schon viraler Hit.

Hier ein Beispiel gefunden aus dem Netz, welches diesen Treffer verdeutlicht:

Hier wurde nahezu alles richtig gemacht. Perfekter Tag - Perfektes Bild und Perfekter Text.

Der Text war übrigens "We like the #USA and the #4thofjuly. #Behappy and #love your #life. Do you agree? Hit <3" (klickt euch ruhig mal durch die Hashtags)

Dann wurde der Ort der neugebauten U-Bahn-Station "PATH Station" gepostet und ja - das Bild - da brauchen wir nicht drüber reden. Emotionen, gepaart mit der Flagge, cooler Optik und nett bearbeitet. Einfach toll! Dazu die CTA (Call to action - > Drücke das Herz, wenn du das auch so siehst), welches den Betrachter animiert und schon lief das Ganze.

Bist du bei Instagram? -> schreib mir eine DM auf @TBBI

 

 

 

 

 

 


Wie #Hashtags deine Reichweite und Followerzahl erweitern

#Hashtag? Ja - genau! Nutzt sie und lasst sie für euch arbeiten

Ob der etwas eingestaubte Newsfeed-Dienst "Twitter", der angesagte Globalplayer Facebook oder das "Bild-Video-Text-Netzwerk" Instagram, alle funktionieren sehr gut mit dem Gebrauch von sogenannten "Hashtags". Man liest sie überall, häufig in Verbindung mit Meinungen, Ratschlägen oder Kritiken. Manche nutzen sie ohne konkret zu wissen, wofür sie eigentlich gedacht sind.

Rückblick: 2007, Stowe Boyd nutze im August 2007 in einem Blogeintrag das erste Mal so einen Hashtag als "Hashtag". 2 lange Jahre dauerte es, bis Twitter den Vorschlag eines Rechtsanwaltes und Internetaktivisten mit Namen Chris Messina umsetzte. Dieser schlug die Verlinkung von zusammenhängenden Themen in Verbindung mit dem Rautezeichen vor.

Von nun an wurde primär bei Twitter der Hashtag genutzt und 2013 schaffte er es sogar zu Facebook.

Aber was macht denn nun dieser Hashtag den Post / Bild / Video so besonders?

Man ordnet mit dem Hashtag deinem Post (unabhängig vom Inhalt) einem Thema zu und schafft somit die Möglichkeit in der Suche gefunden zu werden.

Beispiel: Jemand postet ein Kuchen und schreibt dazu: "Endlich 18! WOW - ich fühle mich großartig und noch nie so fit wie heute". Dieser Post ist vermutlich privater Natur und somit wunderbar auch ohne Hashtags. Wenn dieser jemand aber z.B. ein Influencer ist und eine bestimmte Torte von einer bestimmten Marke vertritt, so könnte der Post so aussehen:
"Endlich #18! #WOW - ich fühle mich #großartig und noch nie so #fit wie #heute. #Healthy #lifestyle #lovelife #sporty #birthday #age". Was passiert nun?
Jemand sucht in der Suchleiste nach "Lifestyle" weil er vielleicht Produkte aus dem Lifestylebereich anschauen möchte oder aber er findet einfach Gefallen an dem Wort. Er findet deinen Beitrag und gibt dir, falls er diesen gut findet ein "Like". Genau das gleiche bei "Healty" oder "Lovelife".

Aber wie bekomme ich nun Follower dadurch?

Nun ja, nehmen wir an, jemand ist sehr sportlich und möchte sich gerne motivieren lassen. Du hast ein Instagam Account und postest jeden Tag 2 Motivationssprüche in deine Timeline. Diese ver-tagg-st du mit "#healthy #sporty #motivation #fit #lovelife #dailyfit #instafit #motivator" und wirst so nun unter den Begriffen gefunden. Jetzt kommt diese neue Person und möchte sich wie oben beschrieben, etwas motivieren lassen. Sie weiß aber nicht wie die Personen heißen, die sie motivieren können. Was tut sie also? Sie nutzt die Suchfunktion und gibt ein: "healty motivation". Nun landet sie bei dir, ihr gefällt dein Inhalt und zack - ein Follower mehr.
Es gibt eine ganze Reihe von Hashtags, die immer wieder verwendet werden und die dann mit entsprechender Reaktion verbunden sind.

So hat sich #love doch sehr stark etabliert. Genau wie andere allgemeine Wörter. Z.B. ist aktuell ein Trend, so viele Städtenamen wie möglich zu nutzen. Dadurch wird man in den Städten gefunden, auch wenn man dort nicht ist. Städte zu suchen liegt voll im Trend - die Chance also hoch, dass man gefunden wird. Manche erschummeln sich entsprechend viele Fake-Likes dadurch.

Am Ende ist aber immer wichtig, dass der Inhalt auch zum Hashtag passt. "Outfitoftheday" oder kurz "OTTD" als Hashtag zu verwenden, wenn man ein Auto postet, macht wenig Sinn und erzeugt nur ein Ungleichgewicht an echter Zuordnung. Viele Bots schnappen sich auch Hashtags und verteilen automatisch generierte Kommentare zu den Hashtags.

Neulich ist mir genau das passiert. Ich postete ein Video und jemand kommentierte mit "WOW, I like your picture!". Dadurch wusste man, dass das ein Bot ist, der auf einen meine Hashtags programmiert war.

Probiert es mal aus - postet ein Bild und verwendet die maximale Anzahl an Hashtags -> 30 Stück. Ideal unter das Bild oder besser, als ersten eigenen Kommentar. Ihr werdet sehen was passiert.