neue Rubriken - neue Optik - neu neu neu

Vieles geschieht in den letzten Monaten und Wochen, was nicht unbedingt kommuniziert wird und was so präsent ist.
Stichwort: Digital Detox

Neben dem angepassten Design (mobil kompatibler als vorher, strukturierter, reduzierter, ergänzender ...) gibt es nun 2 neue Rubriken.

Ebook und Art

Bei der Rubrik EBOOK (KLICK) werden nach und nach Bücher von mir zu finden sein.
Diese sind entweder dort zu erwerben oder kostenfrei zu laden.

Bei der Rubrik ART (KLICK) handelt es sich eigentlich um ein privates Vergnügen.
Ich habe die Kunst vor einigen Monaten für mich entdeckt.
Es ist ein toller Ausgleich und drückt so manche Gefühle aus, die man eventuell nicht sagen kann oder möchte.

Wenn jemand an dieser Art der Kunst interessiert ist, darf er/sie sich gerne melden.  


Du bist DER dem Du folgst ...

"Du bist was du isst"

Diesen Spruch kennen fast alle, er wird gerne spaßig eingesetzt und doch steckt soviel Wahrheit drin und ist auf so vielen Ebenen passend. Er besagt im Grunde das Du es in der Hand hast was aus dir wird.
Getreu dem Motto: "Esse ich viel Mist, geht der Körper irgendwann zu Grunde".

Leider betrachten wir Menschen den Körper im physische Sinne als das gesamte Paket und vergessen das die Psyche dabei ebenfalls eine sehr entscheidende - wenn nicht sogar DIE entscheidenen Rolle spielt.

Wie ist das gemeint?

Es ist im Grunde ganz einfach. Dein Körper arbeitet auf vielen Ebenen mit deinem Nervensystem und deiner Psyche zusammen. Die vielen komplexen Abläufe entstehen täglich, jede Sekunde und sind bis auf ein ganz paar Momente wenig bis gar nicht steuerbar.
Das Unterbewusstsein arbeitet und macht, dass Du atmest, deiner Verdauung nachgehen kannst, das Du denkst und und und.

Wenn Du nun, vereinfacht gesagt, deiner Psyche durch die Sinne die Dir gegeben worden sind, Müll zuführst, wirst Du unweigerlich diese adaptieren.

Was bedeutet das genau?

Angenommen Du möchtest Dich erfolgreich etablieren und benötigst Motivation. Der einfachste Weg ist der regelmässige Ansporn durch aussenstehende (wenn Du Dir selbst keine ausreichende Motivation geben kannst).
Da wir in der heutigen Social Media Zeit sehr schnell und kaum noch filterbar Inhalte konsumieren, ist es nun wichtig, dass Du die richtigen und für DICH förderlichen Inhalte konsumierst.

Dieses ist vereinfacht gesagt "deine Nahrung für deine Seele und Psyche".

Es ist somit hilfreicher erfolgreichen Menschen, motivierenden Memes und anderen Dingen zu folgen und dich mitreissen zu lassen, als ständig die emotionsgeladenen "Die Welt ist schlecht, lass uns alle down sein"-Seiten verfolgst.
Es spricht nichts gegen diese Seiten, dennoch liegt dein Fokus dann nicht mehr auf der Motivation sondern im genauen Gegenteil. Es führt Dir schnell und regelmässig vor, wie schlecht doch alles ist und das wiederum adaptiert man.

Am einfachsten und elegantesten geht das, in dem man seine ganzen Social Media Aktivitäten auf den Prüfstand stellt. 

Man schaut sich regelmässig (z.B. alle 4 Wochen, besser alle 2 Wochen) seine Freundeslisten an, schaut welchen Promis man dort folgt, welche Inhalte dort relevant sind und was dabei für einen wirklich wichtig ist.
Sollte man gerade in einer Aufbauphase stecken wäre ein zweiter Account sinnvoll um die Arbeit und den privaten Teil zu trennen. So kann man elegant hin und her switchen und bekommt dann genau die Inhalte mit die man benötigt um weiter zu kommen.

"Aber was ist, wenn ich wem folge der eigentlich mein Freund ist, er aber nur dauern so blöde Sachen postet. Möchte ihm ja nicht wehtun in dem ich ihm nicht mehr folge."

Ich sehe das so: Wenn man Freunde (im realen Leben) und diese auch via Instagram und Facebook in seinen Listen hat, dann sollte es kein Problem sein ihnen NICHT zu folgen, ohne dass es Impact auf das reale Leben hat.
Es ist alles virtuell - man vergisst das schnell. Wenn Freunde Dir wichtig sind und Du sie nicht enttäuschen willst, weil Du ihnen nicht mehr folgst, dann nutze doch die "Stummschalt-Funktion". Später wenn Du sie triffst, kannst Du es ja mit ihnen besprechen, falls es Dir wichtig ist.

So sortiert man aus, hält seine Timeline frisch und up2date.

 

 


FaceApp - App dafür in den Müll

“FaceApp – Nach dem Hype gehts den Daten an den Leib”

Vor rund 2 Wochen begegnete man im Internet immer mehr Leuten die sich “gealtert” haben oder jünger haben machen lassen.

Diese lustige Spielerei wurde von vielen Promis angestoßen, klassisch über die sozialen Netzwerke verteilt und landet schließlich oft (wie auch bei mir) durch eine WhatsApp Gruppe dann bei den “Normalos”.
Wir alle finden das witzig und laden schließlich die App und probieren es aus.


Für alle die die bisher nicht wissen was ich meine:

FaceApp ist eine Fotobearbeitungs-App für Android und iOs. Dort kann man Fotos hochladen, diese werden dann sehr gut (muss man ehrlicherweise sagen) bearbeitet und anschließend bekommt man die Möglichkeit der Speicherung. Man kann zwischen div. Altersstufen sowie Hüten, Bärte, Haarfarben etc. wählen.


Spassig ist es – keine Frage! Doch um welchen Preis. Ein Blick in die AGB / Datenschutzrichtlinien verrät: So ganz sauber ist das nicht!

Wenn man im Store guckt, sieht man schnell, dass sie auf 1 der Download-Charts ist. Interessant ist, dass sie bereits seit rund 2 Jahren online ist, sie aber erst vor kurzem so richtig zur Erscheinung gekommen ist. Damals war die Optik nicht besonders anschaulich, die Zeit zwischen Fotoladen und Bearbeitung dauerte zu lange und eine gute Speichermöglichkeit fehlte auch.

All dieses ist nun etwas unkomplizierter gemacht, sieht besser aus und kostet (selbst bei allen Funktionen) für die ersten paar Tage nichts. Anschließend würde ein Abo losgehen – dieses kann man natürlich sehr komfortabel manuell kündigen und ist so aus dem Schneider.

Wenn man die App installiert, wird relativ spartanisch auf die AGB und Datenschutz Richtlinien hingewiesen. Dieses hat einen speziellen Grund, denn die russischen Entwickler haben sich bei den AGB und den anderen Richtlinien sehr schwammig ausgedrückt. Hier ist teilweise von Hochlanden, sowie Speicherung in einer Cloud die Rede.
Eine eindeutige Kontaktmöglichkeit fehlt ebenfalls, sowie die genauen Zugriffsrechte, die nicht konkret erklärt werden.

Die Daten landen dann sowohl bei Google / Amazon, in den USA, Singapur und Irland. Sie sollen für 48 Std dort gespeichert bleiben und dann sollen sie sich selbstständig löschen. 

Natürlich nimmt man erst einmal an, dass das alles soweit richtig ist und niemand damit böse Sachen macht. Dennoch sollte man sich gerade in der heutigen Zeit bewusst sein, dass es einen kleinen minimalen Fehler geben kann, der sofort zu einem massiven Datenklau führen kann.

Wenn man bedenkt, wie intensiv das Thema “Phishing (gefälschte Emails von Banken)” in den Medien war und dennoch werden diese Methoden leider immer noch erfolgreich genutzt.

Laut den US Medien ist auch das FBI mittlerweile eingeschaltet und prüft den Fall (FaceApp).

Ich selbst habe diese App auch drauf gehabt, genutzt aber mittlerweile wieder gelöscht. Man muss sich gerade bei solchen Apps immer bewusst sein: Man weiß nie ganz konkret wo die Fotos landen, die man dort “hochlädt” bzw. bearbeiten lässt. Oft wird nichts von “hochladen” auf der Benutzeroberfläche gesagt, im Kleingedruckten steht dann oft “for the best useability..”. Somit werden die Fotos hochgeladen und somit aus der Hand gegeben.

Dritt-Partei (Third-Parties) können dann je nach Vertrag viel Unsinn damit anstellen. Wenn man bedenkt wieviele Single-Börsen gefakte Profile hat und diese Fotos nutzen – da muss man sich nicht wundern woher sie kommen. Am Ende hat man selbst ein Stück Schuld daran, wenn man so will.

Was kann man also tun?

Meine App ist gelöscht und das iCloud Passwort ist gewechselt. Vielleicht überdenkt man im Zukunft die Entscheidung so eine App zu installieren – vielleicht ist es auch etwas zu Paranoid. Glaube diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.


Offline im Selbstversuch

OFFLINE IS THE NEW ONLINE

Viele Jahre bin ich nun stetig online, versuche das bestmögliche Ergebnis für meine Kunden und mich zu erzielen. Durch die verschiedenen Social Media Accounts wird man nahezu an sein Handy gefesselt und so richtig abschalten ist nicht mehr drin. Gerade spät abends nachdem man alles erledigt hat fällt es mir schwer da dann einen freien Kopf zu bekommen. Um hier mal ein wenig mich selbst und meine Arbeit, sowie meine private Nutzung der Social Media Kanäle zu hinterfragen, mache ich einen Selbstversuch und gehe seit heute Montag, für min. 1 Woche (7 Tage) offline auf sämtlichen Kanälen die mit Social Media zutun haben.

Ich versuche einfach herauszufinden, wie ich das alles nutze und ob es sich dabei um eine Art Sucht bzw. ein Suchtverhalten handelt.

Selbstdisziplin ist der Schlüssel

Die Erfahrungen führe ich in einer Art "Offline Tagebuch" welches dann später als Ebook erscheinen wird.

Mehr dazu dann in den nächsten Wochen.


QUIZ Sticker - Instagram

Instagram mit neuem Sticker Update.

Nun gibt es ein erneutes Update von Instagram und dieses Mal gibt es einen Sticker den man nutzen kann.

Beim QUIZ Sticker kann man Fragen an seine Follower stellen - im "Wer wird Millionär"-Stil.

Sprich "A, B, C oder D". Die Auswertung findet dann in den Insights statt und man bekommt dann auch die Info welche Frage wann wie oft falsch oder richtig angeklickt wurde.


Wieso macht Instagram das?

Natürlich in erster Linie um einfach etwas neues zu präsentieren und etwas "Fun" für die Benutzer zu generieren. Wir werden also bald viele Fragen/Antwort-Spielchen bekommen.
Sie preisen das ja auch genau so im Intro-Video an ("Wie gut kennst Du deine Follower?").
Für mich wäre denkbar, dass das auch für Firmen dann eine spätere Interaktion mit den Fans und Followern bedeutet.
Sie könnten dann gezielt Abfragen stellen, die als "Richtig/Falsch" getarnt sind, man aber durch die Abstimmung dann erkennt, wo ein

Trend hingeht.

Das wird sicherlich nicht das letzte Update sein, welches Instagram präsentiert.


Hallo WhatsApp Business für iOS (Start in Deutschland)

Ganz frisch zum Wochenende startet WhatsApp Business für iOS auch hier in Deutschland.

WhatsApp Business ist besonders (auch) für Kleinunternehmer besonders interessant da sie in kurzer Zeit unkompliziert in Kontakt mit dem Endkunden treten können.

Wie es funktioniert hier:

Es dauerte leider fast 1 Jahr bis WhatsApp nun auch endlich für iOs gekommen ist. Android machte 2018 den Start und seit her warteten die iOS Nutzer darauf, dass es nun endlich los geht.
Das Laden sowie die Einrichtung ist sehr einfach.
Man lädt sich die App aus dem App-Store, installiert sie und lässt nun das klassische Verifizierungsverfahren durchführen. Anders als bei dem privaten Account wird hier dann noch nach dem Genre gefragt, welches man in seinem Business besetzt.

Danach ist man startklar.

Vorteil: Wenn man eine zweite Nummer benutzt, weil man z.B. ein privates und ein berufliches Telefon besitzt, kann man dieses auch damit verbinden und somit auf einem Gerät 2 verschiedene WhatsApp's benutzen.

Highlights:

  • Versand von Abwesenheitsnachrichten
  • Willkommen-Messages
  • Schnellantworten
  • Statistiken über Nachrichten

Ist man erst einmal von WhatsApp als Business richtig verifiziert (nicht die Anmeldung in der App sondern das klassische Verfahren), dann bekommt man einen "Haken" der den Account auch offiziell als "ECHT" markiert.

Oder als Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2

 

 


Goodbye, Google Plus

Am 28. Juni 2011 erblickte Google Plus das Licht der Welt. Das Google-eigene Netzwerk wurde anfangs gut genutzt. Google bezifferte laut eigenen Aussagen die Nutzerzahlen Ende 2012 auf 500 Millionen - davon rund 135 Millionen aktiv. Diese Zahl war beachtlich, bedenkt man das Facebook 3 Mal so lange brauchte um anfangs so einen Wachstumsschub zu erlangen. Jedoch sollte man sagen, dass nicht zuletzt die "Nötigung einer Seitenerstellung" bei Nutzung von Google-Diensten zu so einer Zahl geführt hat. Man konnte einseitige Inhalte teilen und auch von ausserhalb abrufbar machen (sprich für Leute ohne Google Konto). Durch sogenannte "Kreise" wurden die Personen in Kategorien unterteilt, wodurch das Posten und die Beitragsinhalte nur die bekommen, die auch dafür vorgesehen waren. Die Grundidee dahinter war sehr angenehm und auch intuitiv.

Stagnierende Zahlen, der Wachstum von Facebook (durch den Zukauf von Instagram und WhatsApp) ließen dann Ende 2018 nur den Schluss zu, dass der private Bereich von Google Plus eingestellt wird. Ende letzter Woche gab Google dann via Email bekannt, wann und wie das Ganze vonstatten geht.

Anfang April 2019 ist Schluss.

Besitzer von Google+ - Seiten werden gebeten ihre Daten herunterzuladen und zu sichern, sollten sie diese behalten wollen. Es werden dann nach und nach alle, im Zusammenhang mit den Seiten erstellten Nachrichten, Kommentare, Funktionen, Bilder und Foreneinträge gelöscht. Daher kann es zu Verzögerungen der jeweiligen zu löschenden Instanz kommen.

Man stelle die Plattform bzw. deren Support ein, da die geringe Nutzung und die angebotenen Dienstleistungen in diesem Zuge eine zu hohe Erwartung und einen zu hohen Anspruch haben.

Ich persönlich habe diese Plattform nie groß vorne gesehen und für mich war es fast schon überraschend, dass sie sich überhaupt so lange gehalten hat. Dieser Zwang sich eine Page dort zu erstellen, wenn man Dienste Googles benutzt war mir ein Graus und ein notwendiges Übel. Dieses konnte meines Erachtens nie zu großem Erfolg führen.

Als Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2


Welche Hashtags benutze ich?

Instagram wäre ohne Hashtags wohl nie so populär geworden und gleichzeitig wären Hashtags ohne Instagram (aber auch Twitter) nie so erfolgreich geworden. Die Rede hier ist von den kleinen Raute # Zeichen mit einem Thema dahinter.

Unter nahezu jeden Bild bei Instagram und Facebook sowie bei vielen Twitter-Einträgen sind sie zu finden und immer wieder kommen Fragen auf wie man sie am besten benutzt und vor allem wie man sie für sich und sein Business benutzen kann.

Daher widmet sich dieser Eintrag explizit an den seit Jahren lieb gewonnenen Hashtag!

1. Wofür nutzt man Hashtags

Hashtags weisen ein Text oder ein Bild einem bestimmten Thema zu. Beispiel: Man isst ein Eis im Sommer und fotografiert es. Das Bild sagt eigentlich genug aus, dennoch kann man schwer danach suchen (sollte man es finden wollen). Daher weißt man dem Bild ein (1) Thema oder mehrere Themen zu. Um in diesem Beispiel zu bleiben wäre "#Eis #Sommer #Sonne #Warm #Freundschaften #Ausgehen #Eisdiele #"Ortsnennung" #Ferien #Frei" eine gute Kombination.

Aber warum?

2. Wie kann man Hashtags für sich nutzen?

Um mit der Frage des "Warum?" aus dem ersten Teil weiter zu machen, bedarf es der Ansicht der diversen Hashtags und deren Popularität. Heißt nichts anderes als: Wie oft wird dieses Thema verwendet und im Umkehrschluss - wie oft wird danach gesucht. Die Quote "Vorhanden sein" zu "wird gesucht" ist zwar nicht 1:1 aber kommt dem schon sehr nahe.

Somit gehört "Eis, Sommer, Sonne, Ferien, Frei" sicherlich zu den stärksten Themen in einer bestimmten Zeitspanne des Jahres. Die Nennung des Ortes verbindet den Post mit dem Ort. Sollte also jemand z.B. gezielt deinem Ort suchen dann findet er dein Post. So einfach ist das.

3. Aber wieso bekomme ich denn Likes auf so ein Bild von Fremden? Wer sucht nach "Eis"?

Diese Frage ist richtig gut - da sie eigentlich den Sinn hinter den Hashtags hinterfragt. Man muss sich das so vorstellen. Ich als Fotograf möchte gerne Aufmerksamkeit für mich und meine Arbeit, damit ich erfolgreich werde. Damit ein Model gesehen wird, muss sie sich aufmerksam machen. Heißt: Sie muss gezielt nach Fotografen suchen. Anders herum gilt das für Fotografen die Modelle suchen (um mal bei dem Genre zu bleiben). Somit sucht das Model gezielt nach "Fotoshooting, Modelle, Fotos, Pictures, Makingof, Makeupartist" und meistens dem Ort.
Sie erkennt also unter Fotoshooting einen Fotografen und bringt sich durch ihr LIKE ins Spiel. Der Fotograf erkennt das und - im besten Fall - folgt er ihr und bucht sie vielleicht für eine Kampagne. Alles durch ein "Like".

Nun kommen wir aber zu dem Problem. Diese Art der Aufmerksamkeit ist anfänglich nett und gut, wird der zunehmend durch automatisch generierte Likes geschmälert. Ich meine damit Like-Farmen die in deinem Namen Likes verteilen und deine Aufmerksamkeit pushen. Grundlegend ist das nicht verwerflich da du ja selbst auch 24h vor dem Handy hängen könntest oder als Firma jemanden einstellen könntest der das für dich tut. Durch diese Arbeit könnte aber u.U. ein falscher Eindruck entstehen. Die allgemeine Euphorie von früher wenn man Likes von unbekannten Personen bekam, ist nunmehr nicht mehr so stark und viele wissen, wenn sie von "random people" Likes bekommen, die aus verschiedenen anderen Genres kommen, dass das meistens kein richtiges Interesse ist sondern lediglich auf sich aufmerksam machen wollen.

4. Wie kann man dem vorbeugen?

Im Grunde gar nicht - man kann aber seiner Linie treu bleiben und stetig seinen Content hochladen und einfach weiter machen. Meistens merkt man dann schnell wer bei welchen Hashtags regelmässig wild liked ohne dass es Relevanz hat. Dann sortiert man diese für sich aus und das wars.

5. Wie finde ich denn die richtigen Hashtags? Mir fallen nie welche ein!

Es gibt kein 'richtig oder falsch'. Es gibt nur ein "weniger und mehr populär". Der Unterschied liegt in der daraus resultierenden Reichweite. Ohne Hashtags würde dein Posting maximal die Reichweite deiner Follower plus vielleicht 3% bekommen. Da der Algorithmus mittlerweile auch hier ordentlich zu Buche schlägt, wird das dann noch deutlich weniger sein. Die Like-Quote geht auch immer mehr zurück - somit kann man bei einem normalen Foto ohne großem Mehrwert von ca. 20% Likes zu Followerzahl ausgehen.

Für die Wahl der entsprechenden Hashtags empfehle ich die "von grob nach fein" Methode.

Man hat ein Foto und betrachtet dieses Bild, wie im Beispiel oben: "Das Eis"-Foto.

Meine Wahl wäre (man hat 30 Stück - nutzt sie ruhig):

#Eis #Speise #Eisdiele #Sommer #Sonne #warm #Ferien #Citylife #Walking #Tshirt #boy #girl
(somit hat man die dinge die man auf dem Bild sieht und die offensichtlich sind schon verarbeitet).

Danach folgt der tiefere Teil: #Vanille #Waffeleis #kalt  #Schokolade
(insgesamt sind das nun 16 Stück - Platz für 14 weitere)
#Bielefeld #blau #Himmel #Sneaker #kurzeHose #Sommerkleidung #Kurzurlaub #Spazierengehen
(sind nun 24 Stück - Platz für 6)
#NRW restliche 5 Stück mit etwas aktuellem wie: Kirmes / Leineweber / regionales Event

Dadurch hat man eine Masse an Möglichkeiten die man nun anbietet und die Trefferquote ist um ein deutliches höher als bei einem Foto ohne Hashtags.

Ein weiterer Vorteil: Viele Personen sind richtige Fans einer bestimmten Marke oder eines bestimmten Themas. Bestes Beispiel sind französische Bulldoggen.
Diese werden ja so gehyped dass sie sogar eigene Accounts haben. Wenn man ein Hundefoto postet welches einen "Frenchi" zeigt und dieses dann mit den größten Hashtags der Frenchi verbindet, bekommt man dadurch schon eine große Reichweite. Dazu kommen noch unzählige Accounts die einem Folgen.

Somit lässt man die Hashtags am Ende für sich arbeiten.

Podcast:

https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2

 

 


Instagram veröffentlicht neues SWIPE Design - versehentlich

Gestern Abend gab es eine 5-minütige Update-Welle durch diverse Instagram Profile. Versehentlich wurde das bereits länger getestete neue SWIPE Design ausgerollt.
Die Welle der "Empörung" war bei vielen Twitter-Nutzern zu spüren. Man solle diesen kurzen Test als "gescheitert" ansehen und schleunigst das Design vergessen - waren die harmlosen Meinungen.

Ich persönlich bekam es auch für kurz und fand es zwar optisch interessant jedoch Work-Flow-mässig ehrlich gesagt nicht besonders toll.
Es ist so aufgebaut dass per "Tap", wie bei den Storys durch die Profile geswipt werden kann.

Das mag anfangs spaßig sein, findet aber nach ein paar Minuten seinen Höhepunkt und nervt dann leider.

Ich hoffe das Instagram sich da noch etwas einfallen lässt oder ggf. darauf verzichtet.

NEUES DESIGN HIER:

New Instagram UI to view posts on your feed: presenting "Cards", for iOS and Android!

als Podcast:

https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2


Instagram Update - Sprachnachrichten, Countdown Sticker und Story Cutter

Mensch, da geht es ja momentan richtig rund bei Instagram.

Countdown - Sticker

In der vergangenen Nacht veröffentlichte Instagram ein neues Feature welches besonders den Personen gefallen dürfte die auf Promotion angewiesen sind. Es gibt einen neuen Sticker - den Countdown-Sticker.

Ausgewählt, lässt er eine Auswahl an Tagen zu, auf welche man in der Story hinsteuern kann.

Das besondere dabei ist das der Betrachter nun diesen Countdown anklicken und als Erinnerung für sich speichern kann. So wird er informiert, wenn der "Alarm" zu Ende gelaufen ist und somit z.B. das Event oder die Platte oder einfach nur "das Ding" erscheint/läuft oder ähnliches.

Der Clou auf Seiten des Countdown-Erstellers ist, dass er sieht wer die Erinnerung aktiviert hat. So kann er abschätzen wieviele Leute er mit dem "Release" oder dem "Happening" erreicht.

Sprachnachricht

Ebenso vergangene Woche ging das Feature "Sprachnachricht in DMs" an den Start. Hierbei kann man nun wie bei WhatsApp die geliebten Sprachnachrichten verschicken. Für mich ein weiterer Schritt Richtung "Nutze nur noch einen Messenger - und zwar Instagram". Videochat ist ja ebenfalls schon möglich - bald wird dann wohl auch "Telefonie" möglich sein (wenn gleich das schon praktisch das gleiche ist, nur eben ohne Video).

Story Cutter

Ich bin beim Ausprobieren durch Zufall über ein bereits seit längerem aktiviertes Feature gestolpert, welches ich euch nicht vorenthalten wollte.
Das Problem war bisher: Bei längeren Videos musste man umständlich den Story Cutter als App verwenden. Dieser erstellte dann Schnipsel und die musste man dann ins Instagram laden. Ein Riesen Aufwand und wenn man Pech hatte, wurden Schnipsel vertauscht und am Ende passte die Story nicht mehr.

Instagram war nun so frei und hat diese Funktion direkt in die Story mit aufgenommen. Heißt: Ihr dreht ein Video ausserhalb von Instagram über mehrere Sekunden (länger als 15) und öffnet sie bei Instagram und stellt sie in die Story ein.  In dem Moment schneidet Instagram die Story so dass sie passend auf 15 Sekunden aufgeteilt wird und diese kann man dann nahtlos posten.

Podcast: https://itunes.apple.com/de/podcast/news2podcast/id1365602874?mt=2