SHORT NEWS: Neuer Facebook Look auch Deutschland

KURZNEWS: 07.07.2020 - Facebook verändert nun auch in Deutschland den Look

Vor einigen Wochen geisterten erste Bilder durch Reddit von amerikanischen Facebook-Bildschirmen, wo zu sehen war, wie sich der Look verändert.

Neben einer neuen Anordnung wurde nun auch flächendeckend der Darkmode eingeführt. Somit kann man im Fenster auswählen, ob man hell und klassisch oder eben dunkel und modern sich seine Sachen anschauen möchte.
Ich habe für die ersten Teste den Darkmodus ausgewählt, einfach weil er aktuell zu meinem Browser passt. Langfristig soll er akkuschonend sein (besonders für die Nutzung am Laptop / Macbook geeignet).

Ob dieser Look nun der Plattform zu neuem Schwung verhilft bleibt abzuwarten.

 


Kommentar: Als Instagram noch nicht Snapchat war

Ach wie war das schön - damals. Früher, so sagen die älteren Leute, war alles besser.

Als Instagram noch kein Filter-verseuchtes Nest voller Selbstdarsteller war.
Als ein "LIKE" noch eine Anerkennung und keine Währung war.
Als ein "Hashtag" noch dazu da war, den Beitrag zu beschreiben und nicht um gerankt zu werden.

2020 sieht die Welt etwas anders aus.
Wir versuchen stetig die Like/Reichweiten-Maschine zu füttern mit immer mehr und mehr Sachen, immer skurriler und unnatürlicher.
Die Filternutzung erreicht ein neues Hoch, die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt sich von Tag zu Tag.
Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht 80 - 100 Mal auf das Handy schaut, in der Angst, man könne was verpasst.

Diese Angst heißt übriges "FOMO" (Fear of missing out - zu deutsch: Angst, etwas zu verpassen).

So unnatürlich sich diese Angst anhört aber sie ist allgegenwärtig. Instagram zeigt uns eine Scheinwelt voller Menschen, die sich (und am besten noch ein Produkt - nicht ihrer - Wahl) darstellen.
Da wir Menschen von Grund auf  Gruppen / Herdentiere sind, möchten wir dazu gehören, uns integrieren und nicht am Rande stehen. Also machen wir fleissig mit.
Wir interagieren, "liken" (was nicht mal ein richtiges Wort ist), wir nehmen Hundefilter, Gesichtsverändernde Masken und Verzerrer auf uns, damit wir in der Masse mit schwimmen.

Als Instagram im September 2011 das Licht der Welt (im Appstore) erblickt, ist es schüchtern, keiner wusste so recht was sie damit machen sollen und ein echter Algorithmus existierte noch nicht.
Die von Facebook aufgekaufte Werbeplattform hat sich in den Jahren stark verändert. So wie wir Menschen uns stark verändern.

Zu sagen, man habe sich zum schlechten verändert, alles sei zu schnelllebig und austauschbar, ist mir zu einfach.
Sicherlich habe sich vieles verändert. Das ist der Lauf der Zeit. Wir arbeiten stetig an neuen Dingen, an Verbesserungen und, ja, auch an Veränderungen. Da ist es normal dass man sich verändert.
So wie sich ein Mensch in sich eben auch verändert. Wir sind heute wie damals austauschbar (gewesen). Die heutige Technik macht es uns aber eher bewusst und belegbar, dass das so ist.
Und da es in unserer Natura liegt uns mit anderen zu vergleichen und zu messen, suchen wir förmlich nach der Austauschbarkeit um eine Erklärung für unsere subjektive schlechte Leistung zu finden.

Die Leistung ist genauso gut wie "damals", das Spiel ist das gleiche geblieben, das Spielfeld hat sich nur geändert.
Ich muss jetzt erstmal mein Kaffee fotografieren und posten. Aber mit Filter, zwei Hashtags und Ortsangabe. Damit ich Reichweite generiere.

Das macht man heute so.


VIDEO: Twitter bald mit hauseigener "Story"-Version (Fleets genannt)

Quelle: 9to5mac

Twitter hat kürzlich eine neue Funktion namens Fleets angekündigt, mit der Benutzer des sozialen Netzwerks Text, Fotos und Videos teilen können, die nur 24 Stunden lang in ihrem Profil verfügbar sind. Sie ähneln stark der sehr populären Story-Funktion von Instagram. Doch es gibt Unterschiede.

Doch warum "braucht" man solch eine Funktion (auch) bei Twitter?

Gerade bei Twitter sind die Meldungen kurz und prägnant, haben eine kurze Halbwertszeit auf Grund der Flut von Meldungen. Die "Fleets" Funktion wurde erstmalig in Brasilien bei einigen Nutzern getestet. Da durch war entsprechend die Aufmerksamkeit dafür sehr hoch.

Nach Aktivierung konnten die Nutzer Fotos von den Nutzern sehen, die die Funktion ebenfalls testen durften. Sie sahen einen blauen Kreis bei neuen Meldungen und einen grauen bei bereits angesehenen "Fleets". Anzeigen kann man die Fleets mit einem einfachen Fingertipp, so dass sie im Vollbildmodus gezeigt werden.

Der wohl "stärkste" Unterschied (vorwiegend optisch) ist der, dass die Fleets nicht mit einem swipe nach links und rechts gewechselt werden können, sondern von oben nach unten durchgerollt werden können. Ähnlich dem normalen Twitterfeed. Die Beschränkung auf 280 Zeichen ist bei den Fleets genauso wie bei den normalen Tweets. Es gibt wenig Spielerei wie Aufkleber, Filter oder andere (eigentlich) unnötige Features, da es hauptsächlich um die schnelle Schreibmöglichkeit, sowie die Teilung dessen geht. Hochzuladen sind neben normalen Texten, auch Videos und Fotos, sowie GIF-Animationen. In den Tests war zu erkennen, dass die Bildqualität deutlich besser ist, als die von Instagram.
Links lassen sich trotz "nicht Verifizierung" posten, anders als bei Instagram.

Analyse

Man hat nach Erstellung die Möglichkeit, die eigenen Statistiken der Fleets einzusehen. Hierbei konnte man nicht nur die Personen erkennen, sondern auch direkt auf deren Profil gehen und ggf DMs schicken, je nach Freundesstatus.
Eine Möglichkeit der Teilung gab es bisher nicht. Eine Erwähnung anderer Personen (wie bei Instagram) ist möglich, die Person wird jedoch nicht benachrichtigt. Dies könnte eventuell zu einem Problem werden und wird vielleicht noch nachgebessert.

Aussicht

Je nach Nutzerverhalten wäre eine Gruppierung von Fleets (sogenannten Flotten) möglich, so dass sich Twitternutzer zusammenschließen und gemeinsam Fleets veröffentlichen. Ebenso wäre eine Erweiterung mit zB Ortsmarkierungen etc. durchaus interessant.

Ob diese Funktion jedoch wirklich das Potential hat, so wie es derzeit in den Foren besprochen wird, bleibt abzuwarten. Meiner Vermutung nach, wird dann eher ein größeres Crossposting stattfinden, so dass dann die Feeds, Fleets und Storys sowie TikTok-Einträge alle gleich aussehen und man versucht auf allen Kanälen irgendwie das gleiche zu posten, da die Formate sich immer mehr ähneln.

 


Whatsapp nun im Darkmodus

Nach über 3 Jahren Ankündigung und Warten, hat es nun auch WhatsApp auf die dunkle Seite geschafft.

Mit dem neusten Update können nun auch WhatsApp Nutzer den Darkmodus "automatisch" einstellen. Automatisch deswegen, weil er sich in dem Moment aktiviert, wenn man das Gerät auch in den Darkmode versetzt.
Leider ist bei iOs Geräten es (noch) nicht möglich, dieses manuell umzustellen. Somit ist man festgelegt, ob man a) das Gerät plus WhatsApp dunkel haben will oder eben b) Gerät hell, dafür auch WhatsApp hell.
Ich finde, dass da noch eine Änderung her muss, da mir z.B. der dunkele Teil nicht besonders gut gefällt. Es ist zu düster und entfaltet nicht die Freude die man vielleicht haben sollte und könnte.

Am Ende entscheidet aber jeder für sich selbst wie er das findet.

Vorteil des Darkmode?

Wie im Artikel hier schon einmal erklärt, ist der Darkmodus besonders bei OLED Display Geräten zu empfehlen. Da diese Geräte nur die Bildpunkte mit Strom ansteuern, die auch wirklich hell sind, werden somit alle dunkeln Parts ausgelassen und sparen somit Strom.


008 # 2.1 Stuntfrau (Jaqueline Schulz)

Wenn Timo Blaschke wieder Menschen interviewt und ihnen Fragen stellt, die sie so vielleicht noch nicht oder nur sehr selten gestellt bekommen, dann weiß man - es ist wieder "Ten 4 Ten"-Zeit.

Dieses Mal machte die hübsche und sehr talentierte Jaqueline mit. Sie ist Stuntfrau und ist regelmässig in Sat1-Produktionen zu sehen.

Kürzlich war sie erneut Teil der Fernseh-Show "CATCH" (Sat1) und gewann dort mit ihrem Team.


Ten 4 Ten ist zurück - SEASON 2

Photo @chrishartungg

Am heutigen Montag startet wieder "Ten 4 Ten - die Fragerunde".

In dieser Staffel gibt es ein leicht verändertes Konzept.
Soll heissen - mehr reden, weniger "Frage-Antwort".

Dadurch entsteht ein Fluß und es fühlt sich mehr nach einem richtigen Gespräch an.

Ebenso werden zum Intro der jeweiligen Folgen die Berufe angegeben, aber nicht wer es ist.
Das macht die Person dann selbst. Wir spielen dieses Mal nur über iTunes und Spotify.

All diese Dinge erfährt man auch in der ersten Folge - online ab Mittag // 06-01-2020.

Es werden nun 3 Montage in Folge jeweils 1 Folge gespielt. Dann gibt es eine kurze Pause und die restlichen 3 Folgen werden gespielt.
That's it :)

Freue mich auf Resonanz!

 


Warum wir alle #Foodporn lieben

Wir alle kennen die Fotos von Speisen aus Restaurants oder von daheim

Aber wieso machen wir das?

Photo by Neven Krcmarek on Unsplash

Seit Anbeginn der Instagram Ära streben die Nutzer nach Aufmerksamkeit und Ansehen. Speisen sind seit längerer Zeit schon nicht mehr nur Nahrung sondern auch Status Symbol.
Soll heißen:

"Isst man dekorativ - isst man teuer."

Dieses vermeintliche Statussymbol gehört natürlich auch gepostet. Getreu dem Motto: "schau her, was ich essen kann."
Die sehr dekorativen Speisen gehören zum Konzept der Restaurants und werden mit Kusshand für Online-Fotos nutzbar gemacht. Wir als Nutzer machen Fotos, zeigen unseren Lifestyle und gleichzeitig machen wir Werbung für den Laden, der die Speisen anbietet.

In der Vergangenheit gehörte Foodfotografie einer eigenen Sparte in der Fotobranche an. 

Da wir immer bessere Mobiltelefone besitzen, immer besseres und kreativeres Verständnis von Fotos erlangen, ist somit der Schulterschluss naheliegend.

Somit wird aus einer einfachen Currywurst Pommes ein "#Currywurstforlife" und #CurrypommesIlike".

Wir sozialisieren somit die Speisen. Ein gut hingelegter Streifen Sushi ist ansehnlich, erzeugt Begierde und (da Sushi oft auch etwas teurer ist) eine Art "Lifestyle", den vielleicht nicht alle nachgehen können.

Perfekt also für die Foto/Video-Plattform "Instagram".