Die Welt der Influencer, sowie nahezu allen Leuten, die bei Instagram angemeldet sind, dreht sich um “Likes”.

Klicks sind schon wie eine Währung und geben dem aussenstehenden ein Feedback, ob der Beitrag gefällt oder nicht.
Dass sich das Prinzip natürlich relativ schnell auf die Inhalte und deren Prozedere der Produktion auswirkt, dürfte klar sein.
Heißt soviel wie:

“Der Inhalt wird an die Klicks angepasst” und nicht “Die Klicks orientieren sich am Inhalt”.

Es werden also Inhalte produziert, die möglichst gut performen.

Dieses kann zwar niemand garantieren, aber die Historie zeigt, dass es bestimmte Parameter in bestimmten Situationen gibt, die dann die Klick-Rate beeinflussen können.

Um diesem Prinzip von “Klicks sind alles” einen Riegel vorzuschieben, testetet Instagram vor ein paar Monaten in Brasilien und Teilen der USA exklusiv, die Möglichkeit der “Hiding Likes” – also “Likes verstecken”.
Diese werden weiterhin gezählt und können im Hintergrund für den Benutzer eingesehen werden, sie werden aber nicht mehr nach außen getragen und sind somit für den Betrachter, der den Post sieht, nicht mehr anzusehen und somit nicht mehr relevant.
Ein Versuch hat gezeigt, dass es Postings mit wenig Likes schwerer haben, mehr Likes zu bekommen, als Postings mit bereits mehreren hundert Likes.

Ob und wie sich diese Methode nun auf den Influencer Markt auswirken wird, bleibt abzuwarten. 

Meine Vermutung ist, dass es nach anfänglichem “WOW” anschließend nach wie vor so weiter geht. Die Statistik, die für die werbenden Firmen einzig und allein das Wichtigste ist, ist im Hintergrund für den “Posting-Ersteller” weiterhin einzusehen.
Er bekommt so die Möglichkeit, diese Infos weiterhin weiterzugeben, so dass die werbenden Firmen auch weiterhin wissen, wieviele Leute mit welchem Posting wie erreicht wurden.