Quelle: 9to5mac

Twitter hat kürzlich eine neue Funktion namens Fleets angekündigt, mit der Benutzer des sozialen Netzwerks Text, Fotos und Videos teilen können, die nur 24 Stunden lang in ihrem Profil verfügbar sind. Sie ähneln stark der sehr populären Story-Funktion von Instagram. Doch es gibt Unterschiede.

Doch warum “braucht” man solch eine Funktion (auch) bei Twitter?

Gerade bei Twitter sind die Meldungen kurz und prägnant, haben eine kurze Halbwertszeit auf Grund der Flut von Meldungen. Die “Fleets” Funktion wurde erstmalig in Brasilien bei einigen Nutzern getestet. Da durch war entsprechend die Aufmerksamkeit dafür sehr hoch.

Nach Aktivierung konnten die Nutzer Fotos von den Nutzern sehen, die die Funktion ebenfalls testen durften. Sie sahen einen blauen Kreis bei neuen Meldungen und einen grauen bei bereits angesehenen “Fleets”. Anzeigen kann man die Fleets mit einem einfachen Fingertipp, so dass sie im Vollbildmodus gezeigt werden.

Der wohl “stärkste” Unterschied (vorwiegend optisch) ist der, dass die Fleets nicht mit einem swipe nach links und rechts gewechselt werden können, sondern von oben nach unten durchgerollt werden können. Ähnlich dem normalen Twitterfeed. Die Beschränkung auf 280 Zeichen ist bei den Fleets genauso wie bei den normalen Tweets. Es gibt wenig Spielerei wie Aufkleber, Filter oder andere (eigentlich) unnötige Features, da es hauptsächlich um die schnelle Schreibmöglichkeit, sowie die Teilung dessen geht. Hochzuladen sind neben normalen Texten, auch Videos und Fotos, sowie GIF-Animationen. In den Tests war zu erkennen, dass die Bildqualität deutlich besser ist, als die von Instagram.
Links lassen sich trotz “nicht Verifizierung” posten, anders als bei Instagram.

Analyse

Man hat nach Erstellung die Möglichkeit, die eigenen Statistiken der Fleets einzusehen. Hierbei konnte man nicht nur die Personen erkennen, sondern auch direkt auf deren Profil gehen und ggf DMs schicken, je nach Freundesstatus.
Eine Möglichkeit der Teilung gab es bisher nicht. Eine Erwähnung anderer Personen (wie bei Instagram) ist möglich, die Person wird jedoch nicht benachrichtigt. Dies könnte eventuell zu einem Problem werden und wird vielleicht noch nachgebessert.

Aussicht

Je nach Nutzerverhalten wäre eine Gruppierung von Fleets (sogenannten Flotten) möglich, so dass sich Twitternutzer zusammenschließen und gemeinsam Fleets veröffentlichen. Ebenso wäre eine Erweiterung mit zB Ortsmarkierungen etc. durchaus interessant.

Ob diese Funktion jedoch wirklich das Potential hat, so wie es derzeit in den Foren besprochen wird, bleibt abzuwarten. Meiner Vermutung nach, wird dann eher ein größeres Crossposting stattfinden, so dass dann die Feeds, Fleets und Storys sowie TikTok-Einträge alle gleich aussehen und man versucht auf allen Kanälen irgendwie das gleiche zu posten, da die Formate sich immer mehr ähneln.