Ausbau schreitet voran

Instagram baut seine Stories Plattform weiter aus und plant eine neue Funktion. Diese soll es einfacher machen (auch trendige) Musik in die Stories einzufügen. Laut TechCrunch, die in der Regel sehr gut informiert sind, ist es ein Code in der Anwendung der eine Art “Musik-Sticker” andeutet. Dieser soll dann als “Overlay” über die Videos gelegt werden.

Neben dem Ort, einiger anderer Features die es bereits gibt, kann man dann eine “Musik-Suche” starten. Es gibt dann einen Katalog von Musik-Partnern und diese lassen sich auswählen und nutzen. Ebenso gibt es “Charts” die als “Trending” laufen.

TechCrunch (sinngemäß): 

“Sehr klar ist es noch nicht, aber es wird vermutlich so sein, dass man aus einer Vielzahl von Musikstücken sein Stück raussucht und dieses als eine Art Kurzclip abspielen lässt. Dieser Clip wird dann abgespielt während die anderen die Story anschauen. Dass das für Videos eingeführt wird ist nahezu sicher, eine Foto-Implementierung ist aber noch nicht ganz final”

Angriff auf musical.ly?

Da es ja auch eine App “musical.ly” gibt, die in ähnlicher weise arbeitet, könnte dieses Probleme geben. Musical.ly Clips werden massenweise über Instagram geteilt, damit die Followerzahlen dort aufgebaut werden. Man könnte also eine Musik-Funktion in den Stories als “Angriff auf musical.ly” werten.

Große Musikauswahl dank starker Deals

Da Instagram (Facebook-zugehörig) in der Vergangenheit schon einige tolle Musik-Deals geschlossen hat (u.a. mit Sony, Warner Music Group, Universal) wäre das somit ein gelungenes und passendes Beispiel für weitreichende Integration.

Wir bleiben gespannt und freuen uns also auf ein weiteres Kapitel. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es dann auch wieder zu neuen – vielleicht sehr stark musikalischen Stories kommt, was eventuell nicht jedem gefällt. Ich erinnere mich stark an die “Super Zoom” Funktion. Als diese eingeführt wurde, war es neu und toll, mittlerweile kann man es nicht mehr hören. Schade eigentlich, dennoch etwas über”nutzt”, wie ich finde.

Quelle: TechCrunch.com