PAYWALL auf Facebook ab 01.März?

Was genau bedeutet das für die Anwender?

Instant-Artikel gehören mittlerweile zu Facebook, wie der "Daumen" und die Kommentarfunktion. Es ist die kleine aber feine Funktion, die einen Artikel schnell und praktisch vorgeladen öffnen lässt. So lassen sich Seiten anwendungsfreundlich vorladen und deutlich schneller erreichen. Damit dieses so funktioniert ist eine Menge technischer Aufwand erforderlich - ebenso gehören Server-Arbeiten dazu.

Facebook hatte bisher diesen Service als nettes Paket mitlaufen lassen und war auch nicht besonders scharf darauf, die Nutzer dessen für diese Dienste bezahlen zu lassen. Schließlich werden die Inhalte bei Facebook hoch- und vorgeladen. Das kann bei ganzen Webseiten mitunter schon sehr viel Inhalt sein.

Wie Facebook nun einmal so ist, testen sie länger, schauen wo man Profit schlagen kann und anschließend nutzen sie es genau für diese Wege aus. Grundlegend gehört das zum Spiel - am Ende könnten die Nutzer dafür zahlen.

Es läuft dann so:
Wenn der Leser die 5 gratis Artikel angeklickt und damit gelesen hat, würde er beim sechsten Artikel die Bezahlschranke erreichen. Dort wird er höflich gebeten für "Insider Inhalte" oder "Plus Artikel" ein Abo abzuschließen oder ähnliches.

Somit würde man ähnlich wie es heutzutage "Plus-Inhalte" für normale Zeitungen gibt, die ihre Inhalte Online präsentieren, nun auch die Social Media Welt erreichen.
Gerade Facebook spielt hier ja eine große Rolle, da es als Cross-mediale Plattform zwischen Twitter (limitiert auf 140 280 Zeichen) und Instagram (mehr Foto, weniger Text) fungiert.
Campbell Brown, Facebook's Head of News Partnership, möchte fünf freie "Instant articles" vor der eigentlichen Bezahlschranke "erlauben", bzw. für gut befinden - nicht 10.

(Quelle: techcrunch.com)

Seit Oktober wird dieses Methode bereits bei der Facebook App auf Android Geräten getestet - nun ist es für iOs ebenfalls möglich.

Je nach Einstellung der Veröffentlicher kann auch eine Verlinkung die "not been charged" also frei zugänglich ist, ebenfalls geschehen - allerdings dann nicht als Instant-Artikel sondern als normale Verlinkung.

Es bleibt also spannend - wie so oft bei Facebook.

Ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis Instagram ein Bezahlschranke für besondere Profile erstellt. Spätestens dann wird das Thema "Soziale Vernetzung" auf ein anderes Level gehoben. Meines Erachtens nach geht das alles den falschen Weg - eine normale "ich zeige dir ein paar lustige selbstgemachte Bilder"-Konversation via Facebook ist mittlerweile kaum noch möglich und wird durch unzählige Markierungsbilder gestört.
Auch wenn man mit der Zeit gehen muss, muss man sich überlegen ob man nicht irgendwann mit der Zeit gehen muss (sowohl als auch!).


VLOG 5 // Headling Reading / Clickbait

Headline Reader

Social Media ändert sich fast täglich - genau wie die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Konsumenten. Durch die steigende Zahl an digitalen Produkten, sowohl Verkauf- als auch Infoprodukten, beginnt auch für die Bewerbung dessen eine immer stetig wandelnde Zeit.

Noch vor 2 Jahren wurden Infos auf z.B. Facebook oder Twitter so erzählt, wie sie nötig waren. "Info: Supermarkt XX macht zu. Nächste Woche ist Schluß. Werdet ihr es vermissen?"

Dadurch wurde der Konsument direkt abgeholt, er bekam die nötige Info und konnte weitergehen. In der heutigen Zeit ist es jedoch so, dass es immer wichtiger wird, den Passanten dort zu halten und idealerweise von dem Webseiten-Gateway (also dem Zwischenhändler der Information) zu sich auf die Webseite zu "locken". Durch geschickte Wortwahl, gepaart mit entsprechendem Skandal-Vokabular erreicht man schnell das Gefühl von "du musst jetzt klicken, sonst bekommst du die Info nicht".

Gleiches Beispiel:

(zur Verdeutlichung im direkten Vergleich):

Früher:
Info: Supermarkt XX macht zu. Nächste Woche ist Schluss. Werdet ihr es vermissen?

Heute:
+++EILMELDUNG+++ DIESER Supermarkt macht dicht! Ihr kennt ihn alle!

Durch den Breaking News Charakter erreicht man eine kleine Paniksituation, dass man etwas verpassen könnte, weil es sich hierbei um eine total wichtige Info handelt. Durch die Info "DIESER Supermarkt", ist man gezwungen zu klicken, damit man die Info bekommt. Und durch "Ihr kennt ihn alle", ist man persönlich betroffen.

Am Ende klickt man und wird in der Regel mit einer Popup Werbung belohnt. Diese wird natürlich standesgemäß weggeklickt und dadurch bekommt der Werbetreibende trotzdem seine Micro-Cents, die in Summe doch eine Menge aus machen. Die BILD Zeitung ist großer Vorreiter in der Art und Weise die Konsumenten auf deren Seite zu ziehen. Sie perfektionieren das Ganze sogar, in dem sie nicht nur Texte so anpassen sondern auch Fotos so manipulieren, damit man drauf klickt.

Viele (er)kennen das Problem und sind mittlerweile recht müde, warten bis einer in die Kommentare schreibt oder klicken schlicht nicht drauf.

Auf Dauer wird sich das System meines Erachtens auch nicht durchsetzen, sondern die konventionelle Art der Informationsverbreitung wird wieder neu aufleben.

Durch Clickbaiting werden große Klickzahlen erreicht

Das Thema Clickbaiting hat vermutlich jeder schon einmal gehört. Durch geschickte Bildmanipulation erweckt der Artikel einen anderen Inhalt, als er wirklich hat. So wird aus einem relativ langweiligen Artikel plötzlich ein "Must Have" Video, welches sich leider schnell als Flop herausstellt. Dennoch wird der Klick gegeben, die Zahl erhöht sich, wenn auch die Absprungrate enorm hoch ist.

Gute Beispiele finden sich auf Youtube ohne Ende. Gerade der männliche Konsument lässt sich anhand der Vorschaubilder gerne blenden und durch die separate Hochlade-Funktion der "Thumbnails" kann man aus einem "Stricken und Häckeln" Video ein "Nackte Frau zeigt sich oben ohne" Video machen. Durch den Klick erzeugt derjenige Reichweite und leider gilt ja immernoch:

Je mehr Klicks ein Kanal hat, desto populärer ist er - unabhängig vom Inhalt

Meine Testreihe "Clickbaiting" ergab, dass die Artikel mit entsprechenden Fotos öfter geklickt wurden, als die "normalen" ohne ein tolles Vorschaubild.

Dennoch muss man sagen, dass die Dauer der Ansichten hingegen bei den "Original Vorschaubildern" länger war, als bei den Fakebildern.

Sei's drum - Content ist und bleibt King

 


Homepage: Murat Aslan (Fotograf, Berlin)

Ende 2016 stellte Murat Aslan, Fotograf aus Berlin (u.a. Sido, MC Fitti, Kampagnen für Netto, Ebay, DHL, MC Fit und vielen mehr) seine Wishlist 2017 auf Facebook Online. U.a. fragte er dort nach einem Experten für Wordpress, der ihm bei seiner Webseitenneuerstellung helfen könne und ihm darüber hinaus Support anbieten kann. Durch den jahrelangen Umgang mit Wordpress und dem Erstellen unzähliger Seiten auf und mit dem System, sprach ich ihn direkt an und wir kamen Anfang Januar in Kontakt. Seitdem arbeiteten wir stetig an der Seite, bauten sie neu auf, füllten sie mit Inhalt und löschen wieder alles. Ein stetige Entwicklung da Murat mit seiner perfektionistischen Veranlagung genaue Vorstellungen davon hat, was er zeigen und erreichen möchte.

Ende April ging die Seite final "Live".

Neben der Webseite "http://www.murataslanbln.com" wurde auch die neue Rubrik "Prädikat Heimat (LINK)" ins Leben gerufen. Beides wurde mit BLASCHKE I MEDIA. realisiert und umgesetzt. Checkt auch seinen Instagram-Account -> https://www.instagram.com/murataslanbln/ Dort gibt es eine tolle Sammlung von "Widelux" Aufnahmen aus USA.

Vielen Dank Murat für dein Vertrauen!

 

 


TBBI V1 - erster Vlog geht an den Start

VLOG Nr. 1

Aller Anfang ist schwer. So begann mein erster Blogpost vor einiger Zeit hier. Nun kam mir nach reichlicher Überlegung die Idee, unregelmäßig und doch regelmäßig Videos zu produzieren. Diese sollen sowohl einen Mix aus Alltag, Inhalt und Arbeitsweise von mir zeigen. Vor allem sollen sie aber Spaß machen. Auch hier ist der Anfang schwer.

Das Video hier ist schon gute 5 Wochen alt (ich sage, ich bin 30 - bin aber schon 31). Wieso ich es erst jetzt poste? Weil naja, ich mir ehrlich gesagt, viel zu viele Gedanken darüber mache, wie es bei den Leuten draußen an kommt. Gibt es Kritik? Gibt es positives zu sagen? Rede ich zuviel? Ist das überhaupt interessant? Am Ende zählt "Aufmerksamkeit, Inhalt und Spaß am Machen". All diese Dinge sind nötig, um diese Maschine am laufen zu halten.

Anfangs habe ich mir drei Mal überlegt, ob es nun passt oder nicht, ob der Inhalt gut ist oder nicht. Ich habe für mich entschlossen, dass das gut ist und das ich Spaß daran habe, so etwas zu produzieren - unabhängig davon, was dazu gesagt wird. Generell sollte man die Dinge tun die einem selbst Spaß machen und nicht zuviel in "Was könnten die Leute sagen" investieren.  Jeder der Spaß daran hat, etwas mehr von "@TBBI" zu erfahren, ist herzlich eingeladen dieses Video bzw. die Videos anschauen. Freue mich über Nachrichten darüber, über Fragen und inhaltliche Wünsche.

Enjoy ..

TBBI V2 Coming