Natives Shopping auf Instagram ab sofort möglich!

Die Updates mit und bei Instagram reissen nicht ab. Nach dem kürzlichen “Hashtag und Nickname in Bio” Update folgt nun ein Update was wohl besonders die großen Firmen interessiert, aber von Beginn an.

Instagram gilt nach wie vor zu den meist besuchten Social Media Plattformen überhaupt. Natürlich gehört es zu Facebook und die beide Teilen sich den Thron in gewisser Weise, aber dennoch sollte in dem Genre das nun so genannt werden.
Nun gut – seit dem es instagram gibt, gibt es auch die besagten Influenzer, die sich tagtäglich mit Produkten und schönen Fotos präsentieren. Firmen bezahlen viel Geld dafür, dass eine Stefanie Giesinger, eine Kim Kardashian und Co. die tollsten Produkte in die Kamera halten und uns Nutzer als Empfehlung diese versucht aufzuschwatzen. Wir als Kunde finden das toll, gehen dann auf die von denen beworbenen Seite, geben meist einen Code ein und schon bekommen alle etwas. Die Influenzer bekommen ihre Provision, der Kunde einen Nachlass und die Firma das meiste Geld (welches wir dann zahlen). So weit so gut.

Bisher war es also immer nötig, den Kunden auf die Webseite der jeweiligen Firma zu bekommen.

Durch das gestrige Update ist das nun nicht mehr zwingend nötig. So können Shopsystem aus (derzeit) UK, Australien, Kanada, Deutschland, Italien, Brasilien, Frankreich und Spanien dort verkaufen.

z.B. können sie über Shopify (keine Werbung, lediglich Information), ein Produkt bewerben und dahinter einen direkten Shopping Link platzieren. So kann der Kunde direkt auf das Produkt drücken und dort einkaufen.

Welchen besonderen Vorteil bietet das nun?

Nun ja, nehmen wir an, dass der Kunde – also DU – vor dem Sofa sitzt und TV schaut. Da man in der heutigen Zeit keine TV Werbung mehr schaut, liegt das Handy in der Hand und man switched durch die jeweiligen Profile und Feeds von Instagram. Nun entdeckt man ein Produkt und findet dieses toll.

Alte Version: Nun muss man sich (vielleicht etwas umständlich) auf der Seite XXX registrieren, dann einloggen, dann den Bezahlvorgang durchführen und so weiter. Die Hemmschwelle wäre ggf. hoch um zu sagen: “Mach ich später” oder “ach ist auch egal”.

Neue Version: Man surft, klickt, kauft. Schnell, schneller, Instagram-Shopping.

Die eventuell vorhandene Hemmschwelle wird somit auf ein Minimum abgebaut und der sogenannte Effektkauf wird damit unterstützt. Man fühlt sich gut, ist in Shoppinglaune und muss noch weniger als vorher dafür tun.

Vorteil für die Firmen:

Die Firma XXX kann ihre Produkte weltweit mit Hashtags gezielt streuen, die Reichweite ihrer Firma und deren Produkte steuern und gleichzeitig ein erstklassiges Analyse-Tool nutzen, welches ihnen erlaubt alles zu verknüpfen. Bald heißt es nicht mehr: “Google SEO” und “Google AdWords” sondern “Instagram Pay Shopping Budget”. Das die Methode funktionieren wird, sieht man an den unzähligen Möglichkeiten die ein Business-Account von Instagram (Verbindung von Instagram und Facebook-Like-Page) mitsich bringt. Dort sind jegliche Parameter, von angeklickten Storys über Postingansichten und Interaktionen zu besichtigen und bewerten.

Meine Meinung:

Ein RIESEN Potential für Firmen und sicherlich eine Erleichterung für manche Kunden. Man sollte als Kunde sich nur nicht fangen lassen!