Influencer aufgepasst

Das die Zahl der Influencer in den letzten Jahren enorm zugenommen hat, ist dank Daggy B und Co. keine Neuigkeit mehr. Dass sich dadurch ebenso gutes Geld verdienen lässt steht außer Frage. Nach kurzer Zeit rief die bezahlte Werbung in den einschlägigen Sozialen Medien einige Fragen bzgl. der “Markierungsrichtlinien” auf. Immer lauter wurden die Wünsche nach Transparenz.

Wie markiere ich richtig?

Ein Influencer postete bisher einen Artikel und erwähnte wie toll er diesen findet und was er ihm bringt. Dann verlinkt er meist mit @ eine Marke und das Produkt, verbindet dieses mit ein paar netten Hashtags um die Reichweite zu tracken und bekommt dadurch seine vereinbarte Gage. So oder so ähnlich lief das tagtäglich, fast minütlich ab bisher.

Die neuen Richtlinien besagen, dass nun sogenannte Werbung (branded content) auch entsprechend gekennzeichnet sein muss. Im Englischen geht das über ein einfaches #ad und ist nicht weiter auffallend. In Deutschland ist der Hashtag #Werbung dennoch etwas auffälliger. Dieses schafft zwar Transparenz, sieht aber nicht schön aus.

Instagram geriet zunehmend unter Druck um gegen den Sturm anzukämpfen und führt im neusten Update nun das “neue Markierungsrichtlinien-Tool” ein.

Hier seht ihr wie das aussieht und was zu beachten ist – vermutlich wird diese vorerst nur den Business-Accounts vorbehalten sein.

Dieses ermöglicht sowohl die Partnerschaft zu genehmigen, tracken und auf der sicheren Seite zu sein.

 

Ob das nun bei allen so gut ankommt wenn über dem Posting “bezahlte Partnerschaft mi XXX” steht ist fraglich, schafft aber dennoch Transparenz.