007 #Werbung #Nennung #allesindInfluencer


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#Werbung - Und plötzlich sind wir alle Influencer

#Werbung #Unbezahlt #Bezahlt #Nennung

In den letzten Wochen tauchten vermehrt Posts bei Instagram auf, die den #Werbung und #Nennung mit sich führten. Oft von Personen mit mehreren tausend Followern, aber auch bei Personen mit weit weniger.

Ein kurzer Blick auf ein langes Thema

Der Grund für diese Nennung ist ganz einfach. Da die Influencer, wie sie heutzutage genannt werden, mit ihren Postings Geld verdienen und Produkte bewerben, müssen sie diese auch klar als Werbung kennzeichnen. Dies dient zur klaren Darstellung, damit der Passant der das sieht weiß - ok, hier handelt es sich um ein Werbeprodukt.

Was aber, wenn ich, 1000 Follower, privates Profil, mein iPhone von Apple poste und dieses mit "Hashtag" #Apple und #IphoneX versehe und sage: "Es gibt kein besseres Telefon als dieses". Streng genommen ist das meine persönliche Meinung und hat nix mit Verkauf oder Provision zutun.
Dennoch gab es in der Vergangenheit zahlreiche Abmahnungen und einstweilige Verfügungen gegenüber Personen, die Produkte präsentierten, weil sie persönliches, kosten-und beteiligungsfreies Interesse daran hatten und dieses aber nicht nach den Richtlinien markiert haben.

Ebenso gab es einen kuriosen Fall von einer Bloggerin mit Namen Vreni Frost. Sie trug ein Shirt mit einem Aufdruck mit einem Aufdruck, vertagte die Firma und ließ dieses so stehen. Ein normaler Vorgang der üblich ist und nicht weiter sonderbar. Sie wurde schließlich vom VSW (Verband Sozialer Wettbewerb) abgemahnt, da sie Werbung ohne Nennung gemacht habe. Es war ihre persönliche Meinung und sie wurde dafür nicht bezahlt.

Eine klare Richtlinie für bezahlte Postings gibt es von Instagram. So ist es möglich über ein Business Profil eine "payed relationship" Angabe (also bezahlte Kooperation) anzuzeigen. Dadurch entsteht eine Klarheit und Transparenz. Ebenso haben die Personen in ihrem Tex t mit "Werbung" anzugeben, dass es sich hierbei nun um ein "Werbeposting" handelt.

Was ist mit Schleichwerbung?

Die Definition von Schleichwerbung ist so grau, wie das Thema selbst.

Dadurch, dass es schwer nachzuvollziehen ist, welche Produkte nun als persönliche Produkte und welche als persönliche Produkte mit Werbeeffekt anzusehen sind, ist es generell verboten Schleichwerbung ohne Nennung zu machen. Die Wettbewerbszentrale definiert das wie folgt :

„Werbung” ist juristisch definiert als jede geschäftliche Äußerung mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, zu fördern.5

Bei folgenden Beispielen handelt es sich nicht um Werbung:

-  alltägliche Beiträge des Influencers, die sich rein um seine Person drehen oder nur der Information bzw. Meinungsbildung der Follower dienen;

-  allgemeine journalistisch-redaktionelle Beiträge, die sich völlig neutral – oder sogar kritisch –mit einem Produkt beschäftigen und ohne Zahlung des Unternehmens zustande kommen (z.B. Produktrezensionen);

- anlassbezogene redaktionelle Berichterstattung (z.B. über Neuerungen innerhalb einer Branche);

- Beiträge über persönliche Produkt-Vorlieben des Influencers (aber Achtung: Es darf bei objektiver Betrachtung kein kommerzieller Zweck anzunehmen sein).

(Auszug aus: https://www.wettbewerbszentrale.de/media/getlivedoc.aspx?id=35905 )

Bedeutet, dass es bei redaktionellen Beiträgen keine zwingende Nennung von Werbung gibt, es jedoch im Zweifel falsch ausgelegt werden kann, wenn es sich bei dem Artikel um einen reinen "Pro - Verkauf" Artikel handelt.

Muss in Stories ebenfalls darauf hingewiesen werden?

In den Richtlinien heißt es weiter, dass es bei den Stories ebenfalls um ein Posting handelt. Dieses ist also mit einer eindeutigen Markierung zu versehen, damit klar und ohne Zweifel hingewiesen werden.

Fazit: Eine 100%ige Aussage über das richtige Markieren und das richtige Handling gibt es (noch) nicht. Oft werden Situationen so und so ausgelegt. Die Gerichte befassen sich mehr und mehr damit, da es Stück für Stück größer wird und unseren Alltag mehr und mehr beeinflusst.

Wer genauere Hinweise und ausführliche Richtlinien zur Markierung benötigt, dem lege ich die folgende Page ans Herz:

#Werbung (auch ohne Bezahlung und auch mit reinem redaktionellen Hintergrund - man weiß ja nie :) ) ->

https://www.wettbewerbszentrale.de/media/getlivedoc.aspx?id=35905


Homepage: Murat Aslan (Fotograf, Berlin)

Ende 2016 stellte Murat Aslan, Fotograf aus Berlin (u.a. Sido, MC Fitti, Kampagnen für Netto, Ebay, DHL, MC Fit und vielen mehr) seine Wishlist 2017 auf Facebook Online. U.a. fragte er dort nach einem Experten für Wordpress, der ihm bei seiner Webseitenneuerstellung helfen könne und ihm darüber hinaus Support anbieten kann. Durch den jahrelangen Umgang mit Wordpress und dem Erstellen unzähliger Seiten auf und mit dem System, sprach ich ihn direkt an und wir kamen Anfang Januar in Kontakt. Seitdem arbeiteten wir stetig an der Seite, bauten sie neu auf, füllten sie mit Inhalt und löschen wieder alles. Ein stetige Entwicklung da Murat mit seiner perfektionistischen Veranlagung genaue Vorstellungen davon hat, was er zeigen und erreichen möchte.

Ende April ging die Seite final "Live".

Neben der Webseite "http://www.murataslanbln.com" wurde auch die neue Rubrik "Prädikat Heimat (LINK)" ins Leben gerufen. Beides wurde mit BLASCHKE I MEDIA. realisiert und umgesetzt. Checkt auch seinen Instagram-Account -> https://www.instagram.com/murataslanbln/ Dort gibt es eine tolle Sammlung von "Widelux" Aufnahmen aus USA.

Vielen Dank Murat für dein Vertrauen!

 

 


Facebook "lagert" Video aus

Videos werden nun besser dargestellt / Vorbereitung für die große "Video-Revolution"

Noch vor wenigen Tagen war es bei Facebook so, dass man bei einer Video/Clip-Ansicht immer auf der Position des Videos in der Timeline bleiben musste, damit das Video weitergespielt wird. Praktisch über Nacht änderte Facebook jedoch diese Möglichkeit und rollt nun Stück für Stück für die Nutzer entsprechend das neue Feature aus.

So werden Videos bei einer normalen Ansicht (durch Klicken auf den Abspiel-Button) während der Ansicht und beim anschließenden Scrollen nach oben oder unten, zu einem Popup. Dieses wird dezent aber sichtbar oben in der Ecke dargestellt und zeigt nun das Video an, welches man sich ausgewählt hat.

Wieso wird das so gemacht?

Durch die Presse ging in den letzten Tagen die Information das Facebook eine Video-Revolution (in Sachen Sozialen Netzwerken) starten will. Sie wollen ähnlich wie Netflix und Amazon ihre eigenen Serien produzieren lassen und diese dann via Facebook ausrollen. Da viele Facebook auch während oder gerade für die Arbeit nutzen, wäre so eine Verbindung zwischen "Video" und "Netzwerk" nahezu perfekt.

Facebook-Ads gewinnen ebenfalls dazu

Gar nicht auszudenken, was eine dauerhafte Videoeinblendung für die Werbung heißt, die drumherum geschaltet wird. Diese würde dann während der gesamten Zeit des Videos angezeigt. Eine doch nicht gerade unerhebliche Anzahl an Minuten, wenn nicht sogar Stunden, für die Werbetreibenden.

Ob sich die Video-Sozial-Media-Revolution von Facebook später für alle auszahlt bleibt abzuwarten - aber würde ein kleiner Werbeblock vor ein "virales" Video geschaltet - ähnlich wie es bei Youtube der Fall ist, wäre natürlich die obligatorische Cashcow, die bereit steht gemolken zu werden.

 

 


Social Media auf B2C Ebene

Die Geschichte hinter "Eiskalt durchgezogen"

Facebook, Snapchat und Co. sind keine reinen "Privat-Nutzer-Produkte"

Wer als privater Nutzer an Social Media denkt, bekommt oft den Gedanken von lustigen Panda-Masken als Snapchat-Filter im Gesicht, Facebook-Events zu allgemeinen Grillabenden und Instagram-Food-Bildern. Aber neben all dem privaten Kram, der dort geteilt, geliket und gepostet wird, gibt es eine ganze Menge von Inhalten, die sich die großen Firmen zunutze machen. Hier nun ein Beispiel, welches auf einfachste Weise für ein Produkt wirbt, welches gar nicht mal so gut ist, für den Konsumenten. (Wobei sie gezielt auf DIE Zielgruppe eingehen, die so einen Hype mit machen).

"Eiskalt durchgezogen" - eine perfekte Werbung?

Vor ein paar Wochen eroberte eine Sache die Facebook-Welt praktisch über Nacht. "Eiskalt durchgezogen" (Externer Link). Vielleicht hat der ein oder andere davon ja schon gehört. Es kommen Sprüche wie "Spam-Emails alle beantwortet - Eiskalt durchgezogen" oder "Nach Tofu gefragt - im Steakhouse. Eiskalt durchgezogen".

Der Hype über lustige Sprüche, gepackt in ein 4x4 Format, mit einer netten Optik ist natürlich nicht neu. Viele Facebook-Seiten klauen sich gegenseitig die Sprüche, packen ihr Copyright darunter und hoffen, dass niemand Ansprüche erhebt. Dadurch, dass ohnehin die meisten alle geklaut sind und schon gar keiner mehr weiß von wem eigentlich, wird da auch kein Anspruch erhoben.

Nun gut, weiter im Thema. Nun werden diese Sprüche, so subtil sie auch sind, von tausenden Leuten angeklickt und geteilt. Viele posten darunter ihre Freunde und geben so der Seite einen pushenden Effekt. Viele Leute freuen sich, wenn neue Sprüche kommen und reichen sogar selbst welche ein. Eine nahezu perfekte Masche, gepackt in ein schönes Design, modern und ansprechend für die heutige Jugend. Zufällig gewählte Zielgruppe? Weit gefehlt! Zu Beginn zeigte das Impressum nur einen Verweis auf Facebook und somit eine Art "Endlosschleife" - es klickt ja ohnehin niemand darauf. Sicherlich war man sich dort nicht ganz sicher, ob die Werbung dahinter auch funktioniert und man wollte auch nicht sofort preisgeben, um wen es sich handelt.

Von der digitalen Welt in die Offline-Welt

Vor gut 2 Wochen fuhr ich dann durch den Ort hier und sah eine Werbung an der Bushaltestelle. #Eiskaltdurchgezogen stand auf einem Plakat. Dort drunter waren Fotos von einer riesengroßen Zigarettenmarke abgebildet. Ja richtig gehört - Zigaretten. Lucky Strike - schon immer bekannt für ihre doch recht einfallsreichen und erfrischenden Marketing-Strategien, wagten den Sprung in die Social Media Welt und zeigten, dass man auf einfachste Weise eine neue Zielgruppe ansprechen kann. Sie posteten die Sprüche, versetzten damit die Jugend in eine Art "Like-Teil-Markiere"-Rausch und gewannen dadurch die Aufmerksamkeit. Sie werben damit für ihr neustes Produkt - eine "Menthol-Zigarette".

Das erste was ich dachte, war: "Mensch, das kennst du doch von Facebook". Danach kam ein: "Was zum ..., leider genial". Man kann zu Zigaretten stehen wie man will, aber Lucky Strike weiß, wie man Werbung macht. Einfach, subtil, modern. Vor allem geht die Maschinerie weiter, denn die Facebook-Seite arbeitet weiter - mittlerweile MIT Impressum - welches zur British American Tobacco (Germany) GmbH führt.

Dein eigener "Eiskalt durchgezogen - Spruch - Konfigurator"

Auf der Kampagnen Seite von Lucky Strike kann man sogar nun wunderbar seine eigenen Sprüche konfigurieren.

 

https://www.eiskalt-durchgezogen.de/Generator

Hut ab - Lucky Strike - das habt ihr (leider gut) eiskalt durchgezogen!

 


Bringt Facebook Werbung überhaupt was?

Facebook und Werbung - Wieso man auf jeden Fall in Facebook Werbung investieren sollte

In der heutigen 2017er Zeit nutzen in etwa 1,9 Milliarden Menschen Facebook regelmäßig. Davon sind rund 27 Millionen Nutzer aus Deutschland. Bedeutet 1/3 der Deutschen benutzt Facebook. Die Menschen beenden Ihren Tag, in dem Sie die letzten News aus ihrem Feed saugen und eröffnen ihren Tag, wenn der Wecker klingelt und sie die ersten Infos ziehen.

Dadurch wird Facebook nicht nur zur Zentrale für Freundesmeldungen sondern immer mehr zur zentralen Nachrichtenfigur. Immer mehr Nachrichtendienste wie z.B. Bild, N24 (die gesamte Springer-Gruppe) und weitere haben dieses Phänomen bereits vor Jahren erkannt und sind dort mehr als aktiv. Sie posten teilweise bis zu 20 Postings pro Tag. Kein User würde das verzeihen, sollte das ein privater Account machen, ein Nachrichtendienst der Facebook als "Ticker" benutzt, kann dieses hingegen ungeniert weiterführen. Mit großem Erfolg.

Nun ist man selbst mit seinem Geschäft, sei es lokal oder online auf der Seite angemeldet und möchte nun seine Fans generieren und der Welt von sich teilhaben lassen. Leider wird, je nach Inhalt, die allgemeine Reichweite recht stark begrenzt und man wird nicht weit kommen.
Facebook wird dahin gehend dir relativ schnell vorschlagen, dass du eine erfolgreiche Werbeanzeige für deine "locals" erstellen sollst. Diese wird dann nur den Leuten angezeigt die du erreichen willst (Stichwort: Zielgruppenanalyse). Doch wieso macht Facebook nun dieses Tool so genial und wieso wird TV Werbung auf lange Sicht eher eine untergeordnete Rolle spielen?

TV - Werbung ist tot

Die Zeit, dass man sich einzig via Zeitungen und Plakate über Produkte informieren kann, ist vorbei. Durch die digitale Welt und die oben genannte "Monopolstellung" von Facebook erreicht man nun eine noch nie da gewesene Reichweite personalisierter Werbung. Was meine ich damit?

Wenn der Laden um die Ecke spezielle Smoothies anbietet, die auch noch vegan und glutenfrei sind, so wäre es doch super, wenn man dann auch die Personen direkt ansprechen kann, die sich dafür interessieren. Bei der herkömmlichen Werbung würde man blind die Werbung streuen und hoffen, dass Personen dabei sind, die das haben möchten und dann gegebenenfalls auch erwerben.

Wie gehe ich nun vor?

Bei einer Facebook Anzeige sieht das deutlich präziser aus. Man sucht sich die Personen heraus, die vom Alter her der Zielgruppe entsprechen und trägt diese ein.
Danach wählt man die von den Personen selbst getätigten Interessen aus und hat nun eine grobe Zielgruppenangabe, wie viele Personen man damit erreicht. Nun stellt man noch den Ort ein und schon kann es losgehen.

Was passiert nun?

Facebook prüft die Anzeige und stellt diese Online. Nun bekommen die Fans der Facebook-Seite, die hinter dem beworbenen Produkt stehen, die Anzeige bis zu 2 Mal pro Tag und die "Nicht-Fans" bis zu 4 Mal pro Tag in ihren News-Feed gestreut. Dadurch wird eine gezielte Werbung an die absolute Zielgruppe ausgegeben und man kann von ausgehen, dass diese auch die Werbung entsprechend konsumieren.

Wieso sollte man auch gerade als große (oder/und globale) Firma von TV auf Facebook-Werbung setzen?

Nun ja, die Frage ist denkbar einfach: Was passiert tagtäglich, wenn man vor dem TV sitzt und nach den Nachrichten die Werbung anfängt oder wenn mitten in der Lieblingsserie der Werbeblock beginnt? Man schaut aufs Handy und checkt seinen Newsfeed. Genau JETZT ist die Zeit, wo man seine Werbung im Newsfeed platzieren muss. Facebook lernt schnell und weiß, wann er wie wo und vor allem weshalb er online geht. Eine intelligente Werbeanzeige praktisch. So erreicht man mit wenig Budget eine große Anzahl seiner neuen Kunden und wenn dann die Werbeanzeige auch passend ist, dann kommen sie auch in den Laden und kaufen / probieren die Smoothies.