Kommentar: Als Instagram noch nicht Snapchat war

Ach wie war das schön - damals. Früher, so sagen die älteren Leute, war alles besser.

Als Instagram noch kein Filter-verseuchtes Nest voller Selbstdarsteller war.
Als ein "LIKE" noch eine Anerkennung und keine Währung war.
Als ein "Hashtag" noch dazu da war, den Beitrag zu beschreiben und nicht um gerankt zu werden.

2020 sieht die Welt etwas anders aus.
Wir versuchen stetig die Like/Reichweiten-Maschine zu füttern mit immer mehr und mehr Sachen, immer skurriler und unnatürlicher.
Die Filternutzung erreicht ein neues Hoch, die Aufmerksamkeitsspanne verkürzt sich von Tag zu Tag.
Kaum ein Tag vergeht, an dem man nicht 80 - 100 Mal auf das Handy schaut, in der Angst, man könne was verpasst.

Diese Angst heißt übriges "FOMO" (Fear of missing out - zu deutsch: Angst, etwas zu verpassen).

So unnatürlich sich diese Angst anhört aber sie ist allgegenwärtig. Instagram zeigt uns eine Scheinwelt voller Menschen, die sich (und am besten noch ein Produkt - nicht ihrer - Wahl) darstellen.
Da wir Menschen von Grund auf  Gruppen / Herdentiere sind, möchten wir dazu gehören, uns integrieren und nicht am Rande stehen. Also machen wir fleissig mit.
Wir interagieren, "liken" (was nicht mal ein richtiges Wort ist), wir nehmen Hundefilter, Gesichtsverändernde Masken und Verzerrer auf uns, damit wir in der Masse mit schwimmen.

Als Instagram im September 2011 das Licht der Welt (im Appstore) erblickt, ist es schüchtern, keiner wusste so recht was sie damit machen sollen und ein echter Algorithmus existierte noch nicht.
Die von Facebook aufgekaufte Werbeplattform hat sich in den Jahren stark verändert. So wie wir Menschen uns stark verändern.

Zu sagen, man habe sich zum schlechten verändert, alles sei zu schnelllebig und austauschbar, ist mir zu einfach.
Sicherlich habe sich vieles verändert. Das ist der Lauf der Zeit. Wir arbeiten stetig an neuen Dingen, an Verbesserungen und, ja, auch an Veränderungen. Da ist es normal dass man sich verändert.
So wie sich ein Mensch in sich eben auch verändert. Wir sind heute wie damals austauschbar (gewesen). Die heutige Technik macht es uns aber eher bewusst und belegbar, dass das so ist.
Und da es in unserer Natura liegt uns mit anderen zu vergleichen und zu messen, suchen wir förmlich nach der Austauschbarkeit um eine Erklärung für unsere subjektive schlechte Leistung zu finden.

Die Leistung ist genauso gut wie "damals", das Spiel ist das gleiche geblieben, das Spielfeld hat sich nur geändert.
Ich muss jetzt erstmal mein Kaffee fotografieren und posten. Aber mit Filter, zwei Hashtags und Ortsangabe. Damit ich Reichweite generiere.

Das macht man heute so.


Darkmodus auch bei Instagram

Mensch, was wäre die Welt ohne Dark-Modus?

Genau - eine Welt ohne Darkmodus.

Mehr auch nicht.

Der ganze Hype, der gerade über diesen Darmode gemacht wird, ist ja echt grauenhaft.
Wobei - wenn man sich die Optik der Oberflächen anschaut, ist es schon ein Schmankerl, so ehrlich möchte ich ja auch sein.
Nachdem iOs nun auch den Darkmode in das iOs 13 integriert hat, müssen oder besser gesagt, sollten die Hersteller der Apps nachziehen und ihre Programme entsprechend ausrichten.

Denn - der Modus ist beliebt wie nie zuvor.

Die Android User werden dabei nur müde lächeln, schließlich kennen sie diesen Modus schon länger, nur das Android kein großen Wind darum gemacht hat.

Wozu ist der Darkmodus gut?

In erster Linie sollte er mal für eine bessere Sicht in der Dunkelheit sorgen. Dadurch, dass die hellen Stellen im Display dunkel sind, erzeugen sie weniger Atmosphäre und somit kann man im Dunkeln besser lesen ohne abgelenkt zu werden.

Welcher Vorteil ergab sich daraus noch?

Durch die OLED Displays ergab sich ein weiter Vorteil. Die Stellen, die schwarz sind, werden vom Display gezielt nicht angesteuert. Somit spart man sich Akkuleistung und somit hält der Akku länger.
Später wird man diese einfache Sache als ein "Akku-Leistung wurde verbessert" verkauft, aber das spielt ja keine Rolle. Wichtig ist ja, dass man nun länger und vor allem auch mal etwas aufgefrischter durch den Tag kommt.

FAZIT: Es macht schon Spaß, den Darkmodus zu benutzen - jedoch ist es nicht überall toll, ständig nur "dunkel" zu sehen. Mein Rat also - hin und wieder mal ausschalten und hell machen.


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TBBI V1 - erster Vlog geht an den Start

VLOG Nr. 1

Aller Anfang ist schwer. So begann mein erster Blogpost vor einiger Zeit hier. Nun kam mir nach reichlicher Überlegung die Idee, unregelmäßig und doch regelmäßig Videos zu produzieren. Diese sollen sowohl einen Mix aus Alltag, Inhalt und Arbeitsweise von mir zeigen. Vor allem sollen sie aber Spaß machen. Auch hier ist der Anfang schwer.

Das Video hier ist schon gute 5 Wochen alt (ich sage, ich bin 30 - bin aber schon 31). Wieso ich es erst jetzt poste? Weil naja, ich mir ehrlich gesagt, viel zu viele Gedanken darüber mache, wie es bei den Leuten draußen an kommt. Gibt es Kritik? Gibt es positives zu sagen? Rede ich zuviel? Ist das überhaupt interessant? Am Ende zählt "Aufmerksamkeit, Inhalt und Spaß am Machen". All diese Dinge sind nötig, um diese Maschine am laufen zu halten.

Anfangs habe ich mir drei Mal überlegt, ob es nun passt oder nicht, ob der Inhalt gut ist oder nicht. Ich habe für mich entschlossen, dass das gut ist und das ich Spaß daran habe, so etwas zu produzieren - unabhängig davon, was dazu gesagt wird. Generell sollte man die Dinge tun die einem selbst Spaß machen und nicht zuviel in "Was könnten die Leute sagen" investieren.  Jeder der Spaß daran hat, etwas mehr von "@TBBI" zu erfahren, ist herzlich eingeladen dieses Video bzw. die Videos anschauen. Freue mich über Nachrichten darüber, über Fragen und inhaltliche Wünsche.

Enjoy ..

TBBI V2 Coming